Lateinamerika: Über 1.000 Fälle von Mikrozephalie in Brasilien

baby

Datenbank verwendet strengere Parameter zur Charakterisierung der Krankheit (Foto: GoB)
Datum: 06. April 2016
Uhrzeit: 18:41 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Innerhalb einer Woche hat sich die Zahl der offiziell bestätigten Fälle von Mikrozephalie (Schädelfehlbildung) und anderen Störungen des Nervensystems bei Neugeborenen in Brasilien von 944 auf 1.046 erhöht. Dies belegt ein aktueller Bericht (2. April) vom Ministerium für Gesundheit. Es gibt immer noch 4.046 Verdachtsfälle, für die noch keine aussagekräftigen Labortests vorliegen. Der Bericht weist auch auf 227 mutmaßliche Todesfälle durch Mikrozephalie oder andere Veränderungen des zentralen Nervensystems nach der Geburt oder während der Schwangerschaft hin.

Das öffentliche Gesundheitssystem Brasiliens ist bereits mit der Zika-Epidemie hoffnungslos überfordert. Fünf Monate vor Beginn der Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (5. bis 21. August) sorgt der Ausbruch der Schweinegrippe für neue Aufregung und hat bereits mindestens 46 Todesopfer gefordert.

Anzeige
wandere aus, solange es noch geht

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2016 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!