Anhaltende Kämpfe in Kolumbien: Ein Volk auf der Flucht

► Mehr als 300 Menschen aus den Häusern vertrieben
Die anhaltenden Kämpfe zwischen der kolumbianischen Polizei und der Terrororganisation FARC (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbien) haben mehr als 300 Menschen im Südwesten des Landes aus ihren Häusern vertrieben. Nach offiziell nicht bestätigten Berichten sollen bisher acht Polizisten getötet worden sein.

Die Einheimischen, meist Angehörige der indigenen Volksgruppen der Nasa und Paez, verließen ihre Häuser in Toribío und flüchteten in die Nähe von Schutzräumen. Die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) nutzen die Steilheit des Geländes und attackieren die Polizei laut Angaben der Behörden mit Sprengladungen, schweren Waffen und Scharfschützen. Esequiel Vitonás, Bürgermeister von Toribio teilte in einem Interview mit, dass in letzter Minute ein Sprengstoffanschlag auf ein Krankenhaus der Indigenen verhindert werden konnte.
Er erinnerte daran, dass in den ersten sechs Monaten dieses Jahres die FARC bereits zehn Mal die Bevölkerung angriff. Vor einem Jahr hatten die Rebellen vier Menschen getötet, 20 Häuser zerstört und 170 beschädigt.
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