In Brasilien ist am Donnerstag (22.) erneut ein Journalist ermordet worden. Eduardo Carvalho, Inhaber und Chefredakteur des Portals „Ultima Hora News“ in der Stadt Campo Grande (Bundesstaat Mato Grosso do Sul), wurde vor seinem Haus von zwei unbekannten Angreifern in seinem Auto erschossen. Der ehemalige Polizist im Alter von 52 Jahren hatte seit dem letzten Jahr mehrere Morddrohungen erhalten und sich nach einem Angriff mehrfach darüber beklagt, dass er um sein Leben fürchte.
Im laufenden Jahr wurden drei Journalisten in Mato Grosso do Sul (Grenze mit Paraguay und Bolivien) getötet, neun in ganz Brasilien. Die zivile Organisation „Campaña por un Emblema de Prensa“ hält Brasilien für das viert gefährlichste Land der Welt für Journalisten, an zweiter Stelle nach Syrien (33 Journalisten getötet in diesem Jahr), Somalia (16) und Mexiko (10).
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