Lateinamerika: Chinas Soja-Importe erreichen Rekord-Niveau
► Überlastung der Häfen im südamerikanischen Land
Chinas Soja-Importe werden nach Angaben des Ministeriums für Außenhandel im Monat Juni den Rekordwert von 8,32 Millionen Tonnen erreichen. Der weltweit größte Käufer von Sojabohnen führt dies auf verzögerte Sendungen aus Brasilien zurück, die vor allem aus der Überlastung der Häfen im südamerikanischen Land resultieren.

Nach Angaben aus Peking führte diese Tatsache dazu, dass die Importe aus Brasilien in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres um 12,2% sanken. Nun versuchen die Einkäufer die reduzierten Vorratslager wieder aufzufüllen.
China, der größte Käufer von Sojabohnen aus Brasilien, hat bereits Anfang Juni die Einfuhr von drei gentechnisch veränderten Sorten der im größten Land von Lateinamerika produzierten Nutzpflanze genehmigt. Demnach handelt es sich um die Sorten RR2 PRO, CV127 und Liberty Link. Diese wurden gentechnisch so verändert, dass sie immun gegen die Angriffe von Raupen sind. Laut Brasilia sind Produkte der tropischen Landwirtschaft besonders anfällig für Schädlinge und Unkraut, eine stärkere Nutzung neuer Technologien zur Steigerung der Produktivität deshalb erforderlich.
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