Lateinamerika: Neues Auslandsschulgesetz passiert Bundesrat

► Eigene gesetzliche Grundlage
Die insgesamt 141 Deutschen Auslandsschulen in der Welt sind Orte der Begegnung und des interkulturellen Austausches. In Ländern von Ägypten bis Venezuela vermitteln sie deutsche Sprache und Kultur und sorgen damit auch für ein positives Deutschlandbild. Der Deutsche Bundestag hat am 13. Juni ein neues Gesetz für diese Schulen beschlossen, welches am Freitag (5.) den Bundesrat passiert hat und nun erstmalig eine eigene gesetzliche Grundlage für die Förderung der Deutschen Auslandsschulen schafft.

Die für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik zuständige Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper, sprach von einem „historischen Moment für die Deutschen Auslandsschulen“. Auf ihre Initiative und unter Federführung des Auswärtigen Amts wurde das Gesetz gemeinsam mit Bundesländern, Verbänden und der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen erarbeitet. Damit werde die Arbeit dieser Schulen anerkannt, so Pieper. „Sie sind Leuchttürme des deutschen Bildungssystems und Grundpfeiler für eine werteorientierte Außenpolitik“.
Insgesamt besuchen rund 21.000 deutsche und 58.000 nichtdeutsche Schülerinnen und Schülern in mehr als 70 Ländern die Deutschen Auslandsschulen.
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Bildnachweis: Deutsche Schule Sao Paulo
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Was aus dem Artikel nicht herausgeht, aber interessant ware, ist die Frage ob das Schulgeld ab jetzt nicht mehr faellig ist?