Venezuelas linksgerichtetes Regime hatte vor rund vier Wochen bekannt gegeben, dass Citgo Petroleum, eine in den USA aktive hundertprozentige Tochtergesellschaft des staatlichen Ölkonzerns Petroleos de Venezuela SA (PdVSA), nicht verkauft wird. Am 5. August hatte der damalige venezolanische Ölminister Rafael Ramirez noch vor der Presse erklärt, PdVSA wolle mindestens zehn Milliarden US-Dollar erlösen. Brancheninsider teilten mit, dass die Vermögenswerte von Citgo deutlich höher liegen. Da aber die prekäre Finanzsituation des vom Pleitegeier bedrohten Regimes bekannt ist, lagen die abgegebenen Gebote deutlich unter den Vorstellungen von Caracas.
Trotz aller Dementis hinsichtlich eines Verkaufs gab Venezuelas Finanzminister laut Quellen der mit dem Verkauf beauftragten Bank Lazard Ltd nun bekannt, dass die Gebotsfrist für potenzielle Käufer in den letzten Dezembertagen dieses Jahres zu Ende gehe. Internationale Wirtschaftsexperten bezeichnen diese Ankündigung als bestes Beispiel dafür, was von Meldungen aus Caracas zu halten sei. Die Mehrdeutigkeit des Regimes ist bekannt, Präsident Maduro wird von der Bevölkerung nicht umsonst als Märchenerzähler und Pinocchio bezeichnet.
Citgo betreibt in den USA neben 48 Terminals auch drei Ölraffinerien, zwei davon an der Golfküste in Louisiana, eine in Illinois bei Chicago. Die Raffinerien haben eine Kapazität von 749.000 Barrel pro Tag und generierten im vergangenen Jahr einen Gewinn von 778 Millionen US-Dollar.
Den Preis von 10 Milliarden US$ kann sich die Verbrecherbande in Caracas abschreiben. Saudi Arabien wird eine neue Raffinerie mit einer Kapazität in Höhe von 750000 bpd in Kürze in ‚Betrieb nehmen.
Der Clique in Caracas fehlen die Devisen, d. h. US$, das Damoklesschwert der Beschlagnahme der Citgo aufgrund des Gerichtsverfahrens mit den beiden US Ölfirmen wegen deren Enteignungen durch HCF macht die Runde und den anvisierten Preis wird die kriminelle Regierungsbande in Caracas sowieso nicht erzielen.
Vielleicht stoppt auch die US Administration den Verkauf, mal sehen.