Inmitten der starken Turbulenzen in den Schwellenländern erlebte die brasilianische Währung „Real“ am Donnerstag (30.) einen starken Rückgang gegenüber dem US-Dollar und nähert sich dem historischen Rekord gegenüber der US-Währung. Die Zentralbank von Brasilien kündigte eine Intervention auf dem Devisenmarkt in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar an, kurz danach stabilisierte sich die Landeswährung.
Gegen Mittag (Ortszeit) lag der Kurs bei 4,1612 pro US-Dollar, ein Rückgang von 1,34% zum Mittwoch und angetrieben durch den Zusammenbruch der türkischen Lira, dem argentinischen Peso und anderen Währungen der Schwellenländer. Kurz zuvor lag der Höchststand bei 4,213, ein Minus von mehr als 2,5%.
Sollte dies so weitergehen, könnte die Währung den Rekord von 4,1631 Reais pro Dollar vom 21. Januar 2016 bei Börsenschluss übertreffen. Am 15. September 2015 markierte der Real den historischen Höchststand von 4,2484.
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