„PetroPeru“ wegen Ölpest im Amazonas bestraft

In den Regionen Amazonas und Loreto im Norden von Peru waren große Mengen Rohöl ausgelaufen (Foto: OEFA)
Knapp vier Jahre nach der Ölpest im Amazonas wird das peruanische staatliche Erdölunternehmen „PetroPeru“ wegen Fahrlässigkeit und verursachter Schäden mit einer Geldstrafe in Höhe von 25 Millionen US-Dollar belegt. Im Juli dieses Jahres gelangte die Agentur für Umweltverträglichkeitsprüfung „Organismo de Evaluación y Fiscalización Ambiental“ (OEFA) zu dem Schluss, dass „PetroPeru“ die notwendige Wartung der Nordperuanischen Pipeline nicht durchgeführt hat, was zu einem Auslaufen von 2.000 Barrel Öl führte.
Das Unternehmen wurde auch für die Schäden bestraft, die den Bewohnern und dem Lebensraum vor Ort zugefügt wurden. Die Justiz sah es als erwiesen an, dass es versäumt wurde, sofortige Maßnahmen zur Kontrolle und Minimierung der Ölverschmutzung zu ergreifen.
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