Brasilien: Gesetz zur Privatisierung von „Eletrobras“ unterzeichnet

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Centrais Elétricas Brasileiras S.A. ist ein brasilianisches Energieunternehmen mit Firmensitz in Rio de Janeiro (Foto: Eletrobras)
Datum: 14. Juli 2021
Uhrzeit: 09:33 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der brasilianische Präsident Jair Messias Bolsonaro hat am Dienstag (13.) ein Gesetz unterzeichnet, das den Weg für die Privatisierung von „Eletrobras“ (größtes Elektrizitätsunternehmen in Lateinamerika) ebnet und darüber hinaus das obligatorische Contracting von Wärmekraftwerken mit Erdgas und anderen Quellen vorsieht. Es gab 14 Vetos, darunter einen Artikel der festlegte, dass die Exekutive Mitarbeiter von Eletrobras und seinen Tochtergesellschaften, die in den 12 Monaten nach der Privatisierung ohne triftigen Grund entlassen wurden, begünstigen sollte. Bolsonaro legte auch sein Veto gegen einen Absatz ein, der festlegt, dass der Vorstand des Nationalen Elektrizitätssystem-Organisators (ONS) vom Bundessenat genehmigt werden muss.

Das neue Gesetz ermöglicht die Privatisierung durch eine Erhöhung des Aktienkapitals, wobei die Bundesregierung auf ihr Recht zur Zeichnung von Aktien verzichtet und damit ihren 61%igen Anteil am Unternehmen auf 45% verringert. Nach vorläufigen Schätzungen könnte die Privatisierung von „Eletrobras“ dem brasilianischen Staat rund zwölf Milliarden US-Dollar einbringen. Das Ministerium sieht die Fertigstellung der Operation im Januar 2022 vor. Bis dahin muss der Nationale Rat für Energiepolitik (CNPE) die grundlegenden Annahmen für die Modellierung der Privatisierung festlegen.

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