Verteidigungsministerium räumt Unregelmässigkeiten mit Ferrostaal ein
Das argentinische Verteidigungsministerium gab zum ersten Mal „schwerwiegende Unregelmäßigkeiten“ in bestehenden Verträgen zwischen der Marine und der deutschen Firma Ferrostaal zu.
Laut Verteidigungsminister Nilda Carré führte sein Ministerium eine Untersuchung „aller Operationen der Marine mit Ferrostaal Argentinien“ durch. Anlass dieser Untersuchungen war ein Bericht des Deutschen Nachrichten-Magazins „Der Spiegel„, das im April darüber berichtet hatte, dass Ferrostal Schmiergelder zahlte um Aufträge in mehreren Ländern, darunter Argentinien, Kolumbien und Portugal, zu erhalten.
Nach einer Erklärung von Carré wurde bei den Untersuchungen festgestellt, dass bei zwei Vereinbarungen zwischen Ferrostal und der Marine „Unregelmäßigkeiten bestanden, die zu einer Strafanzeige geführt hätten“. Carré erklärte, dass dies bei Aufträgen für den Kauf von Motoren für die „Fragata Libertad“ und für den Erwerb von U-Boot-Batterien festgestellt wurde. Namen wurden dabei vom Verteidigungsministerium nicht genannt.
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