Hotels in Montevideo (Uruguay) und Buenos Aires (Argentinien) haben die Aufenthalte/Buchungen des britischen Musikers Roger Waters storniert, der in den nächsten Tagen in beiden Ländern auftreten sollte. Angesichts der sich zuspitzenden Lage in Gaza sparte das ehemalige Mitglied der Band „Pink Floyd“ nicht mit Kritik und sprach sich klar gegen die israelische Offensive in der palästinensischen Enklave aus. Der Brite forderte Israel auf, den „Völkermord“ zu beenden, der nach Angaben des örtlichen Gesundheitsministeriums bereits mehr als 11.000 Palästinenser in der Region getötet hat.
Für diesen Freitag (17.11.) ist ein Konzert von Waters in der uruguayischen Hauptstadt geplant, aber seine Ankunft im Land wird wegen seiner politischen Positionen nicht gut aufgenommen. Zwei Hotels in der uruguayischen Hauptstadt haben sich geweigert, ihn zu empfangen. Wenn er keine Reservierung erhält, könnte der Ex-Pink-Floyd-Sänger gezwungen sein, nach seinem Auftritt im Estadio Centenario direkt nach Argentinien zu reisen. Zwei Hotels in Buenos Aires haben den Sänger, der am 21. und 22. November im Stadion River Plate auftreten soll, allerdings ebenfalls abgewiesen.
Roger Waters sagt, dass die israelische Lobby „ihr Gewicht in die Waagschale wirft“, nachdem seine Hotelreservierungen storniert wurden. Gegenüber der Zeitung „Página 12“ berichtete Waters, dass seine Hotelreservierungen in Buenos Aires mit „seltsamen Ausreden“ storniert worden seien. „Sie haben meine Reservierungen im Hotel Faena und im Hotel Alvear storniert. Sie haben keine Zimmer mehr“, erklärte Waters und fügte hinzu, dass im Faena die Stornierung mit dem Vorwand begründet wurde, dass das Zimmer renoviert werde. „Das ist die israelische Lobby, die ihr ganzes Gewicht in die Waagschale wirft. Das ist erbärmlich. Im Alvear haben sie am Morgen eine Buchung für zehn Zimmer vom 13. bis 22. November bestätigt und dann am Nachmittag storniert“, schloss Roger Waters.
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