Präsidentschaftswahl in Mexiko: Claudia Sheinbaum klare Favoritin

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Die ehemalige Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt und Kandidatin der Regierungspartei, Claudia Sheinbaum, hat laut einer Umfrage vom Dienstag (14.) einen komfortablen, wenn auch etwas geringeren Vorsprung vor ihrer engsten Konkurrentin (Foto: ClaudiaSheinbaum)
Datum: 15. Mai 2024
Uhrzeit: 12:54 Uhr
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Autor: Redaktion
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Im globalen Superwahljahr 2024 finden auch die umfangreichsten Wahlen in der Geschichte des einwohnerreichsten spanischsprachigen Landes der Erde statt: In Mexiko entscheiden am 2. Juni 97,6 Millionen Wahlberechtigte über mehr als 20.000 Mandate auf allen staatlichen Ebenen. Dazu gehören eine neue Legislative und das Amt des Staatsoberhaupts, das mit großer Wahrscheinlichkeit erstmals eine Frau innehaben wird. Aber auch in zahlreichen der 32 Bundesstaaten stehen Gouverneursposten, Landtage und landesweit kommunale Amtsträger zur Wahl. Die ehemalige Bürgermeisterin von Mexiko-Stadt und Kandidatin der Regierungspartei, Claudia Sheinbaum, hat laut einer Umfrage vom Dienstag (14.) einen komfortablen, wenn auch etwas geringeren Vorsprung vor ihrer engsten Konkurrentin, wenn in weniger als drei Wochen gewählt wird.

Sheinbaum, eine enge Verbündete von Präsident Andres Manuel Lopez Obrador, die auf der Liste seiner linksgerichteten Partei Nationale Regenerationsbewegung (MORENA) antritt, kommt auf fast 49 % der Stimmen, wie die Umfrage des Beratungsunternehmens Mitofsky für die Zeitung El Economista ergab. Ihre Konkurrentin Xochitl Galvez, die die heterogene Koalition der Oppositionsparteien der Mitte-Rechts-Partei der Nationalen Aktion (PAN), der zentristischen Partei der Institutionellen Revolution (PRI) und der Mitte-Links-Partei der Demokratischen Revolution (PRD) vertritt, liegt mit etwa 28 % der Stimmen deutlich hinter ihr. Die Mitofsky-Umfrage vom April hatte Sheinbaum mit 51,4 % der Stimmen gegenüber Galvez mit 26,7 % ausgewiesen.

In der Zwischenzeit konnte der Kandidat Jorge Alvarez Maynez von der Mitte-Links-Bürgerbewegung (MC) im letzten Monat etwas an Boden gewinnen, von 9,3 % auf 10,3 %. 12,7 % der Wahlberechtigten gaben bei der Umfrage im Mai an, dass sie entweder nicht wählen würden oder sich vor den Wahlen am 2. Juni noch nicht entschieden hätten. Die Mitofsky-Umfrage wurde zwischen dem 3. und 6. Mai unter 1.600 Erwachsenen durchgeführt und hat eine Fehlermarge von plus/minus 2,5 %.

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