China hat am Montag (12.) seine Allianzen in Lateinamerika angesichts der wiederholten Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump verteidigt und betont, dass die Länder der Region „allesamt souveräne und unabhängige Staaten sind, die das Recht haben, ihre Handelspartner unabhängig zu wählen”. Die Erklärung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender diplomatischer Spannungen, nachdem Trump versichert hatte, dass Russland und China „nur unter US-Kontrolle venezolanisches Öl kaufen dürfen”, eine Behauptung, die Peking rundweg zurückgewiesen hat. China besteht darauf, dass die Zusammenarbeit mit Lateinamerika auf gegenseitigem Respekt und gemeinsamer Entwicklung basiert, ohne Unterordnung unter externe Mächte.
Verteidigung der Zusammenarbeit mit Lateinamerika
Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Mao Ning, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass „unabhängig von den Veränderungen, die sich ergeben, China weiterhin die praktische Zusammenarbeit mit den lateinamerikanischen Ländern, darunter Venezuela, fördern wird”. Wie sie erklärte, sei das Ziel dieser Beziehungen die „Förderung einer gemeinsamen Entwicklung“, als direkte Antwort auf Trumps Äußerungen zur Kontrolle des venezolanischen Erdöls und zum Einfluss Pekings und Moskaus in der Region.
Peking weist Trumps Behauptungen über die Kontrolle des venezolanischen Öls zurück und verteidigt seine Beziehungen zu Caracas
Trump hatte gewarnt, dass, wenn die Vereinigten Staaten nicht die Kontrolle über das Öl Venezuelas übernommen hätten, „es Russland oder China getan hätten“, eine Botschaft, die den politischen Druck auf die internationalen Partner des südamerikanischen Landes erhöht hat.
Explizite Unterstützung für Kuba gegenüber den USA
Parallel dazu hat die chinesische Regierung ihre Unterstützung für Kuba bekräftigt, um dessen „nationale Souveränität und Sicherheit” angesichts dessen, was sie als „Einmischung von außen” seitens Washington betrachtet, zu schützen. Mao Ning forderte die USA auf, „die Blockade unverzüglich zu beenden und die Sanktionen“ gegen die Insel aufzuheben, und verlangte gleichzeitig die Abschaffung „jeglicher Zwangsmaßnahmen“. Diese Erklärungen kommen einen Tag, nachdem Trump die kubanischen Behörden dazu aufgefordert hatte, „eine Einigung zu erzielen”, nachdem er versichert hatte, dass nach der Festnahme des venezolanischen Diktators Nicolás Maduro am vergangenen Wochenende die Lieferungen von Öl und Geld aus Caracas „beendet” seien.







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