Peru fördert neun Solarenergieprojekte

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Die Installation von Photovoltaikmodulen und -geräten nimmt weiterhin unaufhaltsam zu und festigt damit ihre Position als weltweit am schnellsten wachsende Stromquelle (Foto: Soninha)
Datum: 23. Januar 2026
Uhrzeit: 12:59 Uhr
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Autor: Redaktion
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Peru verfügt derzeit über neun Projekte zur Erzeugung von Solarenergie aus Photovoltaik, die sich in der Entwicklung befinden und eine Gesamtinvestition von über 1,17 Milliarden Euro darstellen. Sie sollen laut Angaben des Ministeriums für Energie und Bergbau (Minem) zwischen 2026 und 2028 umgesetzt werden. Durch diese Initiativen werden 1.420 Megawatt saubere Energie in das nationale Verbundnetz (SEIN) eingespeist, das die Übertragungsleitungen und Umspannwerke des gesamten Landes umfasst. Die Ankündigung ist Teil der Strategie der peruanischen Regierung, die Energiewende voranzutreiben und den Anteil erneuerbarer Energien am nationalen Strommix zu erhöhen. Das Portfolio an Solarprojekten konzentriert sich auf den Süden des Landes und wird an private Investoren vergeben.

Geplante Kapazität und Investitionsvolumen

Das Minem hat bekannt gegeben, dass die Photovoltaikprojekte insgesamt Investitionen in Höhe von 1,268 Milliarden Dollar, also rund 1,17 Milliarden Euro, mobilisieren und eine bedeutende Leistung in das nationale Stromnetz einspeisen werden.

Die wichtigsten Zahlen des angekündigten Solarportfolios:

Anzahl der Projekte 9

Geplante Gesamtleistung 1.420 Megawatt

Gesamtinvestition 1,17 Milliarden Euro

Ausführungszeitraum 2026–2028

Integration in das SEIN-Netz

Die Stärkung der Solarkapazität wird es ermöglichen, die Erzeugung erneuerbarer Energien zu steigern und die Abhängigkeit von konventionellen Quellen zu verringern. Das wichtigste Projekt dieses Portfolios ist das Solarkraftwerk Illaim Departement Arequipaim Süden des Landes. Diese Anlage wird eine Leistung von 396 Megawatt haben und eine Investition von 341,9 Millionen Dollar, umgerechnet rund 316 Millionen Euro, erfordern. Nach Angaben des Minem werden auch die übrigen Photovoltaikkraftwerke in Regionen im Süden Perus angesiedelt sein, einem Gebiet, das aufgrund seiner hohen Sonneneinstrahlung für diese Art der Energieerzeugung besonders günstig ist.

Wirtschaftliche Auswirkungen und Energiesicherheit

Der stellvertretende Minister für Elektrizität des Minem, Francisco Mendoza, hat betont, dass Peru dank der hohen Sonneneinstrahlung in verschiedenen Regionen des Landes über außergewöhnliche natürliche Bedingungen für die Entwicklung wettbewerbsfähiger und nachhaltiger Solarprojekte verfügt. Neben der Steigerung der Produktion von erneuerbarer Energie hat das Ministerium betont, dass dieses Projektportfolio zur Schaffung von Arbeitsplätzen, zur Förderung der lokalen Wirtschaft und zur Stärkung der nationalen Energiesicherheit beitragen wird. Das Minem hat präzisiert, dass sich die Projekte derzeit im Vergabeverfahren an private Investoren im Rahmen der geltenden Rechtsvorschriften für die Entwicklung der Energieinfrastruktur des Landes befinden.

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