Foz do Iguaçu, weltweit bekannt für die Schönheit seiner Wasserfälle, seiner Flüsse, des Itaipu-Staudamms und des Iguaçu-Nationalparks, einem weitläufigen, vollständig erhaltenen Teil des Atlantischen Regenwaldes, erhält nun eines der größten Aquarien Lateinamerikas, in dem Tausende von Wassertieren aus Hunderten verschiedener Arten leben. Das Mega-Aquarium in Foz verfügt über Becken mit einer Höhe von bis zu 6 Metern den zweitgrößten Ozeanbecken Brasiliens mit 2 Millionen Litern Wasser, 5 Meter hohen und 19 Zentimeter dicken Acrylwänden, die jeweils 13 Tonnen wiegen, und unterirdischen Reservoirs mit 1,27 Millionen Litern Wasser (Süß-, Salz- und Wiederverwendungswasser). Das kürzlich eröffnete Aquarium im Dreiländereck zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguay beherbergt etwa 300 Arten und rund 10.000 Tiere, darunter den Surubim-do-Iguaçu, eine vom Aussterben bedrohte Art, die ausschließlich in diesem Fluss vorkommt, sowie Haie, Rochen und den Dourado, der als Maskottchen des Projekts ausgewählt wurde.
Foz do Iguaçu erlebt derzeit einen fantastischen Aufschwung im Tourismus, der die große Berufung dieser Stadt ist, nicht nur für Touristen aus Brasilien, sondern aus der ganzen Welt. Das Aquarium in Foz schafft Arbeitsplätze und Einkommen, sorgt dafür, dass Touristen länger in der Stadt bleiben, in den Geschäften konsumieren und die Hotellerie ankurbeln. Das Aquarium reiht sich ein in eine Reihe von Investitionen in Foz do Iguaçu, wie das Centro Pompidou Paraná, dessen Projekt sich in der Abschlussphase befindet und für das die Landesregierung anschließend die Ausschreibung starten wird, um diesen großen Komplex in ein weiteres Geschenk für Foz und alle Einwohner von Paraná zu verwandeln. Das Projekt gegenüber dem Nationalpark Iguaçu stammt von der Grupo Cataratas, die für die Verwaltung des Parks und anderer Attraktionen für nachhaltigen Tourismus verantwortlich ist, darunter das Aquarium in Rio de Janeiro und das Marco das Três Fronteiras, ebenfalls in Foz. Die Investition in das neue Aquarium belief sich auf über 20 Millionen US-DSollar, wodurch bereits im ersten Betriebsjahr etwa 400 direkte und indirekte Arbeitsplätze geschaffen werden sollen.







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