Neue semiaquatische Mausart in Peru entdeckt

peloso

Eine neue Art von semi-aquatischen Mäusen wurde in den Bergwäldern der peruanischen Anden entdeckt (Foto: Peloso)
Datum: 07. März 2026
Uhrzeit: 13:17 Uhr
Ressorts: Natur & Umwelt, Peru
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Eine neue Art von semi-aquatischen Mäusen wurde in den Bergwäldern der peruanischen Anden entdeckt, wie ein wissenschaftlicher Bericht der Zeitschrift American Museum Novitates bestätigt. Die Publikation beschreibt, dass es sich um die Art Incanomys parviauris handelt. Das Holotyp-Exemplar (einziges Exemplar) dieser Art wurde im Schutzgebiet Las Lechuzas innerhalb des Nationalreservats Cordillera de Colán im Departement Amazonas identifiziert. Das Paratyp-Exemplar (Exemplar, das zur Beschreibung des entdeckten Tieres verwendet wird) stammt aus dem Gebiet Las Papayas im Nationalpark Río Abiseo im Departement San Martín. Dieses kleine Säugetier zeichnet sich durch seine kleinen, vom Fell verdeckten Ohren, vier Ballen an den Händen, besondere Merkmale der Schneidezähne und des Schädels sowie ein graues Rücken- und silbernes Bauchfell aus.

Incanomys parviauris ist eine Schwesterart von Incanomys mayopuma, die im Juni 2025 im historischen Schutzgebiet Machu Picchu im Departement Cusco entdeckt wurde. Das entdeckte Tier wird derzeit in vier Naturschutzgebieten geschützt, darunter das Nationale Schutzgebiet Cordillera de Colán, der Nationalpark Río Abiseo, das regionale Naturschutzgebiet Bosque Montano de Carpish und das private Naturschutzgebiet Copallín. Dies sind Hochgebirgslebensräume, in denen wissenschaftliche Forschungen durchgeführt werden können, die endemische Arten aufdecken. Der Nationale Dienst für staatlich geschützte Naturgebiete betonte die Bedeutung der Erhaltung dieser Gebiete, da sie das Überleben von Arten wie der gefundenen ermöglichen.

Die Autoren der Studie sind Pamela Sánchez-Vendizú (von der Universidad Austral de Chile und der Universidade Federal do Pará, Brasilien), Edson F. Abreu (von der Staatlichen Universität San Angelo, USA), Víctor Pacheco (vom Naturkundemuseum der Universidad Nacional Mayor de San Marcos) und Silvia E. Pavan (von der Polytechnischen Universität des Bundesstaates Kalifornien, USA).

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