Der Präsident der USA, Donald Trump, hat die Gründung einer Militärkoalition namens „Escudo de las Américas” (Wappen/Schild Amerikas) angekündigt, die aus 17 Ländern des Kontinents besteht und zur Bekämpfung der Drogenkartelle ins Leben gerufen wurde. Während einer Veranstaltung in Miami verteidigte der Präsident den Einsatz tödlicher militärischer Gewalt und bot sogar US-Raketen an, um kriminelle Anführer zu eliminieren. Die Initiative wurde bei einem Treffen mit mehreren gleichgesinnten lateinamerikanischen Staatschefs im Hotel Trump National Doral Miami vorgestellt, wo Trump argumentierte, dass die Region koordinierte militärische Maßnahmen benötige, um transnationale kriminelle Organisationen zu bekämpfen. Vor seiner Hauptrede verteidigte der US-Präsident, dass Amerika jahrelang von den USA im Stich gelassen worden sei und dass die neue Koalition durch militärische Zusammenarbeit und Operationen gegen kriminelle Netzwerke die Stabilität in der Region wiederherstellen wolle.
Die Militärkoalition „Escudo de las Américas”
Trump erklärte, dass die neue Allianz mit dem Namen „Escudo de las Américas” darauf abzielt, 17 Länder des amerikanischen Kontinents zu koordinieren, um die Präsenz von Drogenkartellen, die in verschiedenen Gebieten operieren, zu beseitigen. Laut dem US-Präsidenten basiert das Abkommen auf einer gemeinsamen Verpflichtung zum Einsatz militärischer Gewalt gegen kriminelle Organisationen. In seiner Rede versicherte er, dass die Koalition fortschrittliche Technologie und Waffen aus den USA einsetzen werde, um die Drogenhandelsnetzwerke anzugreifen. Trump führte als Beispiel den Militärangriff vom 3. Januar in Caracas an, bei dem der venezolanische Diktator Nicolás Maduro gefangen genommen wurde, als Beispiel für die Art von Maßnahmen, die durchgeführt werden könnten.
Der Präsident verteidigte außerdem, dass die USA die stärkste Militärmacht der Welt seien und dass er diese Macht in den Dienst der verbündeten Länder stellen werde, die gegen die Kartelle kämpfen wollen. Einer der umstrittensten Momente der Rede war, als Trump den anwesenden Staatschefs anbot, US-Raketen gegen Drogenbarone einzusetzen. Der Präsident erklärte, dass einige lateinamerikanische Staatschefs von den Kartellen bedroht sein könnten, und bekräftigte, dass Washington auf deren Wunsch hin direkt intervenieren könne. Trump behauptete sogar, dass die Raketen der USA „sehr präzise” seien und direkt auf die kriminellen Anführer abgefeuert werden könnten, um sie zu eliminieren. Der Präsident argumentierte, dass einige Regierungen jahrzehntelang zugelassen hätten, dass große Teile ihres Territoriums unter die Kontrolle transnationaler Banden geraten seien, eine Situation, die nun durch die neue Koalition umgekehrt werden solle.
Anwesende und abwesende Länder in der Allianz
In seiner Rede erwähnte Trump mehrere lateinamerikanische Staatschefs, die an dem Treffen in Miami teilnahmen oder die Initiative unterstützen. Unter ihnen nannte er den argentinischen Präsidenten Javier Milei, den Präsidenten von El Salvador, Nayib Bukele, den Präsidenten von Paraguay, Santiago Peña, den Präsidenten von Ecuador, Daniel Noboa, den Präsidenten von Guyana, Irfan Ali, den Präsidenten von Costa Rica, Rodrigo Chaves, den Präsidenten der Dominikanischen Republik, Luis Abinader, und den Präsidenten von Panama, José Raúl Mulino, sowie den chilenischen Präsidenten José Antonio Kast.Trump verwies auch auf Länder, die nicht Teil des Projekts sind, darunter Mexiko unter der Regierung von Präsidentin Claudia Sheinbaum, der er nach eigenen Angaben eine Zusammenarbeit im Kampf gegen die Kartelle vorgeschlagen habe. Trump schloss seine Rede mit der Zusicherung, dass die neue Allianz durch die militärische Zusammenarbeit zwischen den Ländern des Kontinents dazu beitragen werde, die Region „sicherer, stärker und wohlhabender” zu machen.







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