Tragödie in den Anden: Minibus mit Touristen abgestürzt

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Ein Unfall mit einem Kleinbus, der Touristen beförderte, forderte am Sonntagnachmittag (22.) Ortszeit in den peruanischen Anden neun Todesopfer (Foto: Facebook / Bomberos "La Oroya B – 210")
Datum: 23. März 2026
Uhrzeit: 13:24 Uhr
Ressorts: Peru, Welt & Reisen
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Ein Unfall mit einem Kleinbus, der Touristen beförderte, forderte am Sonntagnachmittag (22.) Ortszeit in den peruanischen Anden neun Todesopfer und mindestens 15 Verletzte. Das Fahrzeug war auf dem Weg zum Berg Rajuntay, einem für seine Höhenwanderwege bekannten Ziel, als es von der Straße abkam und einen Abhang hinunterstürzte. Nach Angaben des peruanischen Gesundheitsministeriums befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls, der sich gegen 17 Uhr etwa 16 Kilometer vor dem Endziel ereignete, 25 Personen, darunter Touristen und Reiseleiter, im Fahrzeug. In einer Mitteilung teilte das Ministerium mit, dass sieben Opfer noch am Unfallort starben und zwei weitere ihren Verletzungen erlagen, nachdem sie in Krankenhäuser der Region gebracht worden waren.

Nach Angaben der Feuerwehr führten die Einsatzkräfte unmittelbar nach ihrem Eintreffen am Unfallort eine Notfall-Triage durch und priorisierten die Versorgung entsprechend der Schwere der Verletzungen. Die Verletzten wurden mit Unterstützung der peruanischen Nationalpolizei auf vier Gesundheitseinrichtungen verteilt, darunter das Krankenhaus von Matucana und eine Klinik in Casapalca. Die Behörden gaben an, dass die Patienten bereits am Unfallort eine Erstversorgung erhielten, bevor sie weiterverlegt wurden. Einer der schwersten Fälle wurde in ein Krankenhaus mit größerer Aufnahmekapazität gebracht.

Veröffentlichte Bilder zeigen das Fahrzeug, das nach dem Überschlag abseits der Fahrbahn völlig zerstört ist, mit herumliegendem Gepäck und persönlichen Gegenständen. Bislang gibt es keine Bestätigung darüber, ob sich unter den Passagieren ausländische Touristen befanden. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Unfallursachen zu ermitteln. Laut lokalen Medienberichten könnte der Nebel, der zum Zeitpunkt des Unfalls in der Region herrschte, dazu beigetragen haben, dass der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Rajuntay-Berg, der eine Höhe von 5.470 Metern erreicht, gilt als beliebtes Ziel für Trekking- und Abenteuertouristen. Die Touren starten in der Regel samstagsabends in Lima, die Rückkehr ist für den Sonntag vorgesehen.

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