Massaker in Honduras: Mindestens 18 Todesopfer
► Auseinandersetzung rivalisierender Drogenbanden fordert hohen Blutzoll
Im Norden von Honduras haben Unbekannte mindestens 18 Angestellte einer Schuhfabrik erschossen. Nach Angaben der ermittelnden Staatsanwaltschaft soll es sich bei dem Überfall um Auseinandersetzung rivalisierenden Drogenbanden gehandelt haben.
Mindestens vier bewaffnete Männer stürmten am Dienstag (16:00 Ortszeit) eine Fabrik in San Pedro Sula, der zweitgrößten Stadt in Honduras und erschossen mit Sturmgewehren vom Typ AK-47 mindestens 18 Arbeiter. Héctor Mejía, Polizeichef von San Pedro Sula teilte mit, dass die Mörder wahllos das Feuer eröffneten. 16 Mitarbeiter der Fabrik seien auf der Stelle tot gewesen, zwei weitere erlagen im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

„Wir vermuten, dass die Verbrechen aufgrund territorialer Streitigkeiten zwischen Drogenbanden ausgeführt wurden. In diesem Bezirk regiert die Mara Salvatrucha“, teilte Mejia mit. Nach bisher unbestätigten Angaben soll mindestens einer der Toten Mitglied der Bande gewesen sein.
Bei den Toten handelt es sich laut Angaben der örtlichen Staatsanwaltschaft um junge Arbeiter im Alter zwischen 17 und 24 Jahren. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur.
P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!
© 2009 - 2025 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von
IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das
Kontaktformular verwenden.
Dies könnte Sie auch interessieren
Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
Leider kein Kommentar vorhanden!