Honduras: Flora und Fauna des Lago de Yojoa bedroht

► Tierwelt des des einzigen natürlichen Feuchtgebietes bedroht
Der größte Binnensee in Honduras, der Lago de Yojoa, ist in seiner Existenz bedroht. Noch sticht der See durch seinen Artenreichtum bei Fischen und Vögeln hervor. An den Ufern und in der näheren Umgebung brüten und nisten bis zu 750 Vogelarten; der See ist ein beliebtes lokales Ausflugs- und Reiseziel. Teile der Umgebung des Sees werden landwirtschaftlich genutzt durch den Anbau von Ananas, Kaffee und Citrusfrüchten sowie forstwirtschaftlich durch Kiefernkulturen.

Umweltorganisation schlagen Alarm. Immer mehr Nährstoffe und Abwasser werden in den See eingeleitet. Jahr für Jahr sinkt der Pegel des einzigen natürlichen Feuchtgebietes in Honduras. Mehr als 60 Restaurants wurden an den Ufern errichtet, übermäßige Produktion von Fischabfällen sorgt für weitere Verschmutzung. Durch die Nährstoffanreicherung kam es zu einer Explosion der Algen, ein undurchdringlicher Dschungel von Wasserhyazinthen überzieht die Oberfläche.

„Wenn es uns nicht gelingt die Probleme in den Griff zu bekommen, sind die verschiedenen Arten von Vögeln, Pflanzen-und die ganze Tierwelt des Lago de Yojoa vom Aussterben bedroht. Der Verschmutzung muss ein Ende bereitet werden“, teilte Jonathan Lainez, Sprecher einer Umweltorganisation mit.
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Bildnachweis: Lago de Yojoa
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