Kolumbien: Tausende fordern Freilassung eines entführten Mädchens

► Grausames Verbrechen durch die FARC
Mehr als 5.000 Menschen haben bei einer Demonstration die Freilassung der entführten Tochter eines kolumbianischen Bürgermeisters gefordert. Rebellen der linksgerichteten Terror-Organisation FARC (Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) hatten die 10-jährige Tochter des Bürgermeisters von Fortul, in der Region Arauca an der Grenze zu Venezuela, entführt.
Das Verbrechen führte zu Verurteilungen in- und außerhalb des Landes. Papst Benedikt XVI und die Vereinten Nationen verurteilten die Entführung auf das Schärfste. „Dies ist nicht nur ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die Tat ist besonders grausam, da ein Mädchen entführt wurde“, so der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos.

Das Kind wurde in der Nähe einer Polizeistation entführt. Nach Angaben der Regierung gibt es in der Gegend eine starke Konfrontation zwischen der FARC und der ELN (Nationale Befreiungsarmee) ”Diese abscheuliche Tat verletzt das internationale humanitäre Recht”, verurteilte Verteidigungsminister Juan Carlos Pinzon die Tat der Terroristen. Nach seinen Worten fiel das Mädchen nach dem Besuch der Schule zusammen mit seiner Mutter in die Hände der Entführer. Diese wurde laut Luis Eduardo Ataya, Gouverneur von Arauca, später wieder freigelassen.
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Besonders peinlich ist es, wenn ich dann in einem als kommunistisches Schmierblatt bekanntem linken Blättchen lesen muss, dass die kolumbianische Regierung Friedensverhandlungen mit der FARC blockiert. Diese vor Unwissenheit glänzenden Wohnzimmer-Freizeit-Bericht-Kopierer haben keinen Schimmer, was in Südamerika, besonders an der Grenze zu Venezuela so passiert. Für diese Terroristen gibt es nur eine Lösung: Jagen und ausrotten.
Da haben Sie vollkommen Recht.Unwissend aus deutschen Landen.
Ich wünsche der Familie viel Glück,daß sie ihr Kind wieder unbeschadet
zurückbekommen.
A.P. Venezuela
Schön langsam sollten es die FARC kapieren, das in Kolumbien der Ofen aus ist für Paramilitares, dafür sind die USA bereits viel zu präsent in Kol. als dass sie da lange zusehen werden…
Wenn bald noch Chaves den Teufel besucht, wird auch noch das letzte Rückzugsgebiet der FARC fallen…
Wer sich an Kindern vergreift hat nicht mehr viel Resourcen aufzubieten…