Der guatemaltekische Kongressabgeordneter Valentin Leal Caal und sein Bruder sind am Freitag (13.) in der Innenstadt von Guatemala-Stadt von Unbekannten erschossen worden. Die Tat ereignete sich am hellichten Tag, einen Tag vor Vereidigung von Ex-General Otto Perez zum neuen Präsidenten des zentralamerikanischen Landes.
Nach Angaben der Behörden wurde das Auto von Caal von bewaffneten Männern auf einem Motorrad angegriffen und von mindestens siebzehn Kugeln durchsiebt. Der Abgeordnetevon der Partei Libertad Democratica Renovador (Lider) hatte erst kürzlich beschlossen, zur künftigen Regierungspartei PP des designierten Präsidenten wechseln zu wollen. Caal und sein Bruder starben noch am Tatort, einer der Leibwächter wurde bei dem Anschlag verletzt. Perez bedauerte in einer ersten Reaktion die Bluttat.
„Wir bedauern die Gewalt und die Unsicherheit in unserem Land. Es ist traurig, dass beide Männer getötet wurden. Herr Leal hatte zahlreiche Drohungen erhalten und dachte über einen Ausstieg aus der Politik nach“, so Perez.
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