Ebola: Infizierter Arzt aus Kuba wird in der Schweiz behandelt

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Seuche forderte bereits mehr als 5.400 Menschenleben (Foto: Archiv)
Datum: 20. November 2014
Uhrzeit: 12:03 Uhr
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Autor: Redaktion
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Eine von Ebola betroffene Person wird in den nächsten 48 Stunden für eine medizinische Behandlung nach Genf gebracht. Es handelt sich um einen kubanischen Arzt, der in Sierra Leone tätig ist. Tests haben ergeben, dass er mit dem Virus infiziert ist. Das Universitätsspital Genf (HUG), wohin er überführt wird, hat sich seit längerem auf einen solchen Fall vorbereitet und kann die Sicherheit des Personals und aller Patientinnen und Patienten gewährleisten.

Die Schweiz hat als Sitz zahlreicher internationaler Organisationen schon zu Beginn der Gesundheitskrise in Westafrika ihre Bereitschaft erklärt, vom Ebola-Virus betroffene Personen, die für humanitäre Organisationen tätig sind, für eine medizinische Behandlung aufzunehmen. Die Behandlung des kubanischen Arztes in Genf wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) organisiert. Eine private amerikanische Fluggesellschaft wurde mit der Durchführung des Flugs beauftragt.

In Absprache mit dem Genfer Kantonsarzt wird die Hospitalisierung des kubanischen Patienten durch einen auf Infektionskrankheiten spezialisierten Infektiologen und in Zusammenarbeit mit einem Facharzt für Infektionsprävention durchgeführt. Die Aufnahme des Patienten im Genfer Universitätsspital erfolgt direkt und unter großen Sicherheitsvorkehrungen in ein dafür vorgesehenes Unterdruckzimmer. Dieses befindet sich in einem von den ambulanten Hospitalisierungs- und Behandlungseinheiten isolierten Gebäude. Für die Schweizer Bevölkerung besteht keinerlei Gefahr.

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Ziel des HUG ist es, eine gute Behandlung und alle für das Pflegepersonal und die Patienten notwendigen Sicherheitsvorkehrungen sicherzustellen. Das Gesundheitspersonal, welches im Behandlungszimmer eines vom Ebola-Virus betroffenen Patienten und insbesondere auch im Intensiv- und Notfallbereich arbeitet, wurde im korrekten An- und Ausziehen der Schutzkleidung ausgebildet und trainiert.

In den vergangenen Wochen wurden die Vorbereitungen im Genfer Universitätsspital beschleunigt. So konnte sichergestellt werden, dass das das medizinische Pflegepersonal gut ausgebildet und eine ausreichende Menge von Schutzmaterial vorhanden ist.

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