Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte Ra’ad Zeid al Hussein hat durch seinen offiziellen Sprecher Rupert Colville seine Besorgnis über die Haftbedingungen des ehemaligen Bürgermeisters von San Cristóbal (Táchira) ausgedrückt. Daniel Ceballos war am frühen Morgen des 23. Mai von einem Militärgefängnis in das zivile Hochsicherheitsgefängnis in San Juan de los Morros verlegt worden.
Daniel Ceballos befindet sich seit dem 19. März 2014 in Haft, als er Bürgermeister von San Cristóbal im Bundesstaat Táchira war. Man verurteilte ihn wegen Vorwürfen, die im Zusammenhang mit den zwischen Februar und Juli 2014 geführten Protesten gegen die Regierung standen. Im August 2014 stellte die UN-Arbeitsgruppe für willkürliche Inhaftierungen bereits fest, dass seine Inhaftierung willkürlich war. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte forderte die Behörden dazu auf, Daniel Ceballos sofort freizulassen. Er stützte sich bei seiner Forderung auf die Auffassung der Arbeitsgruppe.
„Wir sind sehr besorgt über die Haftbedingungen und den sich verschlechternden Gesundheitszustand von Daniel Ceballos. Ceballos befindet sich zusammen mit drei anderen Gefangenen seit dem 22. Mai im Hungerstreik. Wir fordern die Behörden auf, sicherzustellen, dass alle Gefangenen im Hungerstreik Zugang zur Gesundheitsversorgung mit einem Arzt Ihrer Wahl haben. Zugang zu Familie und Anwälte sollten ebenfalls gewährleistet sein“, so die Erklärung der UN.
Ra’ad Zeid al Hussein wies darauf hin, dass Ceballos ohne das Wissen seiner Familie oder Anwalt in eine andere Haftanstalt verlegt worden war. „Wir fordern – wieder einmal – die venezolanischen Behörden dazu auf, sicherzustellen, dass alle diejenigen, die für die Ausübung ihrer Grundrechte auf freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit inhaftiert wurden, sofort und bedingungslos freigelassen werden“.
Wann begreifen die alle das solle Sprueche, Kommentare dem Maduro & Co am ar…h vorbei gehen !
Vermutlich begreifen die das nie. Wenn die Staaten in Suedamerika nicht reagieren und Mad &. Co. gewaehren lassen und es keine Aktion wie damals in Panama gibt – dann bleiben sie wie Laemmer auf der Schlachtbank. Ich bin kein Oberlehrer oder Schlaumeier, diese Art von Bittgesuche halte ich fuer wirkungslos, leider.
die gesamten venezulanos müssen alle endlich auf die straße und einen generalstreik machen, wenn alles still steht können die korrupten roten chavisten auch einpacken.