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Isla de Margarita: Sechzig Touristen überfallen und ausgeraubt

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Anhaltende Unsicherheit auch auf der Isla de Margarita spürbar (Foto: latinapress)
Datum: 05. Januar 2018
Uhrzeit: 11:18 Uhr
Leserecho: 11 Kommentare
Autor: Redaktion
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Eine Gruppe von sechzig brasilianischen Touristen ist von Bewaffneten auf der zu Venezuela gehörenden Isla de Margarita überfallen und ausgeraubt worden. Nach Angaben von Henry Jaspe, Direktor für Sicherheit und öffentliche Ordnung des Bundesstaates Nueva Esparta, mussten die in einem Bus reisenden Urlauber aus dem Nachbarland den Räubern unter Androhung von Waffengewalt ihre Pässe, Wertsachen und Bargeld aushändigen. Die Touristen blieben unverletzt, die Polizei hat mit ihren Ermittlungen begonnen.

Im südamerikanischen Land Venezuela ist die Gewalt schon längst außer Kontrolle. Nichtregierungsorganisationen wie die venezolanische Beobachtungsstelle für Gewalt haben im vergangenen Jahr weit über 27.000 gewaltsame Todesfälle aufgezeichnet. Die Kriminalitätsrate liegt damit bei 90 pro 100.000 Einwohner und ist mit dafür verantwortlich, dass fast keine Urlauber aus dem Ausland das von einer Dauerkrise gebeutelte Land besuchen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Hp

    Das ist nichts neues, denn gleiches passiert(e) mehrmals in Peru sowie auch BR.

    Denn wie kommt man am Schluss zu was Essbaren, wenn’s da noch was zu kaufen gibt.

    Sogar wer in BR was aus Hunger was Essbares stiehlt, ist straffrei (zu meiner Zeit war das in BR noch so).

  2. 2
    Mark

    da beklauen die Latinos sich untereinander, das ist auch in Ordnung :-))

  3. Ich frage mich, was brasilianische Touristen überhaupt nach Venezuela zieht? Lust auf Abenteuerurlaub? Nun, den haben sie dann ja auch gefunden, verdientermassen, wie ich meine!

  4. Wer die venezuelanische Isla Margarita persönlich kennt, ich war in den letzten 20 Jahren ca. 6x dort, weiß, dass diese Insel immer schon mindestens so gefährlich war und ist, wie die Hauptstadt Caracas selbst, ja sogar gefährlicher. Ich bin dort 500m von einem Lokal zu meinem Hotel per Taxi gefahren, nicht um Geld zu verschwenden, sondern um sicher im Hotel anzukommen. Der Clou ist, dass dort mittlerweile das Zentrum von Porlamar, der Hauptstadt der Insel Margarita, gefährlicher ist, als die Randbezirke, in denen teilweise die guten Hotels am Meer liegen. Im Wettstreit, wer ist unsicherer, Caracas oder Porlamar, dürfte es unentschieden 5 zu 5 oder 9:zu 9 stehen. Die brasilianischen Touristen sind, was auch deutschen Touristen passieren kann, von ihren Reisebüros ungenügend beraten worden, weil die ja selbst oft nicht wissen, was sie da eigentlich ihren Kunden einbrocken. Das liegt an ungenügenden Kenntnissen der Reiseveranstalter und deren Reisebüro-Partnern.

    • 4.1
      Mark

      ich war 1996 als Backpacker auf Margarita, damals schon, nie wieder, völlig verkommendes Rattennest die alte schei……… Insel!
      Und was die Brasilianer da verloren haben weiss der Geier.

    • 4.2
      Erwin Eintopf

      Wenn man 6 Mal an den gleichen Ort fliegt, muss ja schon irgendwas tolles an dem Ort sein. Oder waren einfach nur die Nutten so klasse?

  5. Wer als Zentral-Europäer oder Nordeuropäer einen „sicheren Urlaub“ wie in der Heimatregion im Ausland machen will, muss sich die die Kontinente Südamerika, Afrika und sogar die pistoletragenden USA schon mal grundsätzlich abschminken, wie auch Teile Asiens. Auch der frühere Ostblock ist problematisch.Selbst ein Herr Putin wird mit der Kriminalität schon allein in seinem eigenen Land Russland nur teilweise fertig, obwohl er viel bessere Möglichkeiten der Verbrecherbekämpfung hat als Regierende in der EU, wo überall Dummschwätzer(innen) erst im Inland und dann noch im Europaparlament mühevoll überstimmt werden müssen. Bestes Beispiel ist der deutsche Bundestag. Kein Gesetz zu Ungunsten der Kriminellen kommt dort, falls es überhaupt vorgelegt wird, so raus, wie es reingebracht wird. Wir sind ein verkopfter Juristenstaat. Hauptgefahr der Kriminellen ist, sich tot zu lachen über unsere Justiz. Anwälte reiben sich die Hände. Am Ende geht alles zum BGH und die Anwälte können sich über hochgetriebene Honorare freuen. „Prima“ ! ?

  6. 6
    Hansrambo

    Jens Wulf, dann bleib mal lieber zuhause. Nach sovielen besuchen auf Islar M. solltest du wissen das Porlamar nicht die Hauptstadt ist.
    Saludos

  7. 7
    Der Bettler

    herr wulf, würde mich interessieren wie viele jahre sie schon nicht mehr auf der insel waren?

  8. Hallo Herr Hansrambo,
    dass Porlamar nicht die Hauptstadt von Venezuela ist, sondern „nur“ die „Hauptstadt“ von der Isla Margarita ist mir schon bekannt und das geht meines Erachtens auch aus meinem Text hervor.
    Hallo Herr Bettler,
    ich weiß leider selbst nicht mehr, wann ich genau zuletzt auf Isla Margarita war. Ich schätze grob vor ca. 10 Jahren. Zum ersten Mal war ich vor ca. 25 Jahren da und fand dort meine Lebensgefährtin, eine Venezuelanerin, die an sich in Caracas wohnt, aber da gerade zum Urlaub in Porlamar war.
    Hallo Herr Eintopf,
    ich habe Urlaubsorte noch nie unter dem Aspekt der jeweiligen dortigen „Nutten-Qualität“ gebucht. Ich gehöre zu denjenigen Männern, die Sex (noch) nicht bezahlen müssen, sondern gratis kriegen. Nicht hier und heute gratis, aber morgen und dort. Als Nutten-Beurteiler scheide ich daher aus.

  9. 9
    Hansrambo

    Jens, „Haupstadt“ , von margarita fängt mit A an. Hast du sonst aber lustig geschrieben. Saludos

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