Aufforstung im brasilianischen Amazonas

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Der Erhalt der Amazonas- und Küstenregenwälder, die etwa 60 Prozent der Gesamtfläche Brasiliens bedecken, ist für den Schutz biologischer Vielfalt und das weltweite Klima von großer Bedeutung (Foto: Latinapress)
Datum: 03. März 2018
Uhrzeit: 04:21 Uhr
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Autor: Redaktion
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Der Erhalt der Amazonas- und Küstenregenwälder, die etwa 60 Prozent der Gesamtfläche Brasiliens bedecken, ist für den Schutz biologischer Vielfalt und das weltweite Klima von großer Bedeutung. Dieser Aufgabe widmen sich Wissenschaftler im deutsch-brasilianischen Forschungsprojekt „EcoRespira-Amazon“, das vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit gefördert wird. An dem Wiederaufforstungsprojekt ist auch die TU Bergakademie Freiberg beteiligt. Sie helfen bei der Renaturierung des Tropischen Regenwaldes. Ab März 2018 untersuchen sie dafür im brasilianischen Amazonasgebiet neu gepflanzte Bäume auf gerodetem Weideland.

„Wir werden vier Wochen lang die neubepflanzten Felder untersuchen“, erläutert Projektleiter Prof. Jörg Matschullat vom Interdisziplinären Ökologischen Zentrum der TU Bergakademie Freiberg.

Vor einigen Monaten waren die ersten Jungpflanzen auf Weideland, das auf gerodeten Flächen mitten im Amazonasgebiet entstanden ist, gesetzt worden. Bereits in früheren Untersuchungen haben die Wissenschaftler Boden- und Pflanzenproben im zentralen und südlichen Amazonasbereich sowie in einem Biosphärenreservat gesammelt und die Boden- und Ökosystematmung gemessen. Untersuchungszeiträume waren die Regensaison Februar/März 2016, eine Trockenzeit im Sommer 2016 und eine erneute Regenzeit im Februar/März 2017.

„Wir hatten viel Glück, da sowohl eine extreme Trockenheit wie auch eine mäßige Regenzeit sowie eine besonders nasse Regenzeit abgedeckt wurden. Dadurch konnten wir eine überdurchschnittliche Menge an wertvollen Erkenntnissen gewinnen“, erklärt Prof. Jörg Matschullat.

Bis zum Juli will die Freiberger Forschungsgruppe die Erhebungen noch auswerten, dann sollen weitere Aufforstungsprojekte folgen. Auf brasilianischer Seite sind vier Forschungsinstitute beteiligt, darunter die Bundesuniversität von Amazonas (UFAM) und das Nationale Amazonas Forschungsinstitut (INPA).

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