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Panama befürchtet Exodus nach Wahlen in Venezuela

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Panamas Präsident Juan Carlos Varela (Foto: GoV)
Datum: 22. März 2018
Uhrzeit: 09:32 Uhr
Leserecho: 6 Kommentare
Autor: Redaktion
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Panamas Präsident Juan Carlos Varela hat am Donnerstag (22.) vor einem möglichen „Exodus“ der Venezolaner in sein Land und nach Costa Rica gewarnt. „Wenn die venezolanische Regierung darauf besteht, Wahlen ohne Beteiligung der Opposition abzuhalten, deutet alles auf einen weiteren Exodus hin“, so Varela in San José nach einem Treffen mit seinem costaricanischen Kollegen Luis Guillermo Solís.

Laut Varela erhält Panama etwa 10.000 Venezolaner pro Monat, seit im vergangenen Jahr eine illegitime konstituierende Versammlung eingerichtet wurde. „Diese illegitime Verfassungsgebende Versammlung verursachte einen Exodus von 10.000 Venezolanern pro Monat, was eine Menge Druck auf unsere öffentliche Infrastruktur ausübte“, erklärte Varela auf einer Pressekonferenz mit Solis.

Er warnte davor, dass die bevorstehenden Wahlen ein ähnliches Phänomen hervorrufen könnten und die zentralamerikanischen Länder überfordert werden. „Wir müssen sehen, wie dieser zusätzliche Strom gehandhabt wird. Eines ist allerdings sicher: ein Land mit 4 Millionen Einwohnern wie Panama und 5 Millionen wie Costa Rica kann keine unbegrenzte Anzahl von venezolanischen Auswanderern aufnehmen“.

Nach seinen Worten leben in Panama bereits 70.000 Venezolaner und in Costa Rica ungefähr 30.000.

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  1. 1
    thor

    diese Länder haben jahrelang glänzende Geschäfte mit dem Regime gemacht, jetzt müsst ihr eben die Suppe mit auslöffeln…

  2. 2
    hombre_0812

    Wider besseren Wissen wird in dem Artikel behauptet das die Oppositon von den Wahlen ausgeschlossen ist.
    Richtig hingegen ist das Teile derselben sich für einem Wahlboykott entschieden haben. Andere opositionelle Gruppen haben bereits ihre Kandidaten aufgestellt, so z.B. Henry Falcon.
    Fragt sich mir warum der Schreiberling dies verschweigt, oder sind gar Trolle am Werk !?!

    • 2.1
      manuel

      Venezuelas oberstes Gericht hat die wichtigste Oppositionskoalition von der Präsidentschaftswahl ausgeschlossen. Dem Beschluss zufolge muss die Wahlkommission den oppositionellen Tisch der demokratischen Einheit (MUD) von der Neuanmeldung politischer Gruppierungen ausschließen.

      Wer lesen kann, ist klar im Vorteil

      • 2.1.1
        Martin Bauer

        Er kann lesen, aber er liesst Russia Today!

      • hombre_0812

        Wahlboykott … wie der Begriff schon ausdrückt … ist freiwillig gewählt !! Und die Entscheidung des TSJ liegt weiter zurück als die neuerliche Möglichkeit der Einschreibung von Parteien und Kandidaten. Man sollte die Kirche schon im Dorf lassen, heisst … Ehrlich sein …

    • 2.2
      Matthias

      Henry Falcon. Der Gouverneur von Lara. Opposition ?? Ich reibe mir deshalb die augen weil der vor 5 jahren noch bei der psuv war und das ueber seine ganze karriere. Der ist nicht wirklich oppositonell. Nicht dass ich zweifeln wuerde an ihrem statement . . Gruss aus Barquisimeto (Lara).

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