Amazonas: Fälle von Malaria stark ansteigend

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Jedes Jahr sterben Hunderttausende Menschen an Malaria (Foto: Ministerio)
Datum: 23. Juli 2018
Uhrzeit: 10:00 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die registrierten Fälle von Malaria im Amazonasgebiet haben sich im ersten Halbjahr 2018 um 10,36% gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2017 erhöht. Laut dem am Sonntag (22.) vom brasilianischen Gesundheitsministerium veröffentlichten Bulletin gab es in diesem Jahr (bis Juni) 35.080 Fälle. Letztes Jahr wurden von Januar bis Juni 31.773 Fälle gemeldet. In diesem Jahr betraf der Ausbruch hauptsächlich die Gemeinden São Gabriel da Cachoeira, Barcelos und Santa Isabel do Rio Negro, die sich in einer Notsituation befinden. Diese Gemeinden liegen im Norden des Bundesstaates und die Bevölkerung der Region besteht aus einer indigenen Mehrheit.

Der Bundesstaat Amazonas liegt im Nordwesten von Brasilien. Es grenzt an Peru, Kolumbien, Venezuela und die brasilianischen Bundesstaaten Roraima, Pará, Mato Grosso und Rondônia. Amazonas gilt als die Region mit dem größten Risiko der Übertragung der Krankheit in Brasilien.

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