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„Deutsche Welle“ protestiert gegen Zensur in Venezuela

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Links-Populisten haben Venezuela in den Ruin getrieben (Foto: DeutscheWelle)
Datum: 08. August 2018
Uhrzeit: 08:48 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Das spanische TV-Programm der Deutschen Welle war am Samstag, 4. August, in Venezuela zeitweise nicht zu empfangen. Die Ausstrahlung über mehrere Distributionspartner war zwischen 9 und 10 Uhr Ortszeit unterbrochen. In dieser Zeit lief die DW-Dokumentation „Venezuela – Flucht aus einem zerstörten Land“ im DW-Programm, in der die aktuelle Situation in dem Land kritisch beleuchtet wird.

In der Folge gab es auf Social-Media-Kanälen Proteste von Zuschauern und auch Anfragen von Journalisten, unter anderem von der Journalistengewerkschaft (SNTP), die eine Zensurmaßnahme der Medienaufsichtsbehörde CONATEL vermuteten. Eine direkte Anfrage der DW an die CONATEL am Montag blieb jedoch ohne Antwort. Die Behörde hatte am Samstag lediglich via Twitter eine Stellungnahme verbreitet. Dort wies man die Vermutung, es handele sich um eine Zensurmaßnahme von Seiten der Aufsichtsbehörde, zurück und sprach von „Fake News“.

Guido Baumhauer, Direktor Distribution und Technik: „Die Deutsche Welle protestiert gegen die Unterbrechung der DW-Ausstrahlung auf den Kanälen mehrerer Distributionspartner während einer Dokumentation über die Situation in Venezuela. Die Ausstrahlung zu unterbrechen verstößt gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung. Auch für die venezuelanischen Kolleginnen und Kollegen wird die Berichterstattung vor Ort immer wieder erschwert, so erst am Samstag nach dem möglichen Anschlag auf Präsident Maduro, als durch die zeitweise Festnahme etlicher Journalisten eine unabhängige Berichterstattung verhindert wurde. Ihnen gilt unsere uneingeschränkte Solidarität.“

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