Brasilien bestätigt 1.673 Fälle von Masern

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Masern, die in Südamerika bis auf wenige importierte Fälle de facto bereits ausgerottet waren, breiten sich in den an Venezuela grenzenden Bundesstaaten aus und haben mindestens acht Todesopfer gefordert (Foto: Alcaldía Mayor de Bogotá)
Datum: 13. September 2018
Uhrzeit: 10:43 Uhr
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Autor: Redaktion
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Bis zum vergangenen Montag (10.) wurden im südamerikanischen Land Brasilien 1.673 Fälle von Masern bestätigt. Dies geht aus dem aktuellen Bulletin des Ministeriums für Gesundheit hervor. 7.812 Verdachtsfälle werden von den staatlichen Gesundheitsbehörden untersucht, die meisten der bestätigten Erkrankungen traten im Bundesstaat Amazonas auf (1.326). „Die Ausbrüche wurden vom Virus Genotyp (D8) verursacht, das in Venezuela zirkuliert“, heißt es in einer Mitteilung des Ministeriums.

Bis heute wurden acht Todesfälle bestätigt, vier davon in Roraima und vier in Amazonas. Vorläufige Daten aus dem Informationssystem des Nationalen Immunisierungsprogramms, das von den Bundesstaaten gespeist wird, zeigen, dass der nationale Durchschnitt der Masernimpfung bei 94,7% liegt. Mehr als 11,2 Millionen Dosen des Impfstoffs wurden im ganzen Land verteilt.

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