Humanitäre Notlage in Venezuela zentrale Debatte im Plenum von EuroLat

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Die 11. Parlamentarische Versammlung Europa-Lateinamerika zu Gast in Wien im Rahmen der österreichischen EU-Präsidentschaft (Foto: EuroLat)
Datum: 21. September 2018
Uhrzeit: 18:08 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die 11. Plenarsitzung der Parlamentarischen Versammlung Europa-Lateinamerika (EuroLat) in Wien endete mit zwölf angenommenen Berichten und einer intensiven politischen Debatte über Venezuela.
Die humanitäre Krise infolge der massiven Auswanderung von mehr als zwei Millionen venezolanischer Bürger und die kommenden Wahlen in Brasilien standen im Mittelpunkt der politischen Diskussionen zwischen den Abgeordneten, die während der österreichischen Ratspräsidentschaft in Wien stattfanden.

Bei der Eröffnung des Plenums und der anschließenden Pressekonferenz stellten die beiden Ko-Vorsitzenden der Versammlung, Ramón Jáuregui (S & D, Spanien) und Elías Castillo (Panama), ihre große Sorge für eine sich verändernde Welt mit wachsenden Bedrohungen des Friedens fest. Sie unterstrichen die dringende Notwendigkeit, Korruption und organisierter Kriminalität ein Ende zu setzen, sowie die Notwendigkeit, Lösungen für die Vertreibung Tausender Menschen und die Auswirkungen des Klimawandels zu finden. Darüber hinaus betonten beide Leiter des Gremiums in ihren Reden die Bedeutung und Notwendigkeit von Dialog und Zusammenarbeit, um diesen großen geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen.

Um auf diese Probleme zu reagieren, genehmigten die Abgeordneten beider Kontinente zwölf Berichte. Diese Berichte befassen sich mit Fragen im Zusammenhang mit der Umstrukturierung von Staatsschulden, der Flug – und Luftsicherheit, dem Verschwindenlassen von Minderjährigen in der Europäischen Union und den Ländern Lateinamerikas und der Karibik, der Bekämpfung von Ungleichheit durch Maßnahmen des sozialen Zusammenhalts und der Verwaltung von Globalisierung.

Weitere Themen der Debatte sind digitale Plattformen in der modernen Wirtschaft, die Bedeutung von Kultur in den Beziehungen zwischen der EU und den lateinamerikanischen und karibischen Ländern und die Herausforderungen bei der Gewährleistung des Rechts auf Wasser. Benita Ferrero-Waldner, Präsidentin der Euroamerica Foundation und ehemalige EU-Kommissarin für Außenbeziehungen und Paola Amedei, Exekutivdirektorin der Stiftung Europäische Union-Lateinamerika und Karibik, nahmen an der Abschlusssitzung teil.

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