Messerattacke auf Bolsonaro: „Twitter“ muss Nutzerdaten offenlegen

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Am 6. September 2018 wurde Bolsonaro bei einer Wahlkampfveranstaltung von einem 40-jährigen Mann in den Bauch gestochen und lebensgefährlich verletzt (Foto: FlavioBolsonaro)
Datum: 22. September 2018
Uhrzeit: 18:12 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Der Online-Kurzmitteilungsdienst „Twitter“ soll der brasilianischen Justiz die Daten zu den Konten von sechzehn Nutzern übergeben. Diese hatten die Messerattacke auf Präsidentschaftskandidat Jair Messias Bolsonaro als Erfolg gefeiert. Für ihre Äußerungen könnten sie wegen Hassverbrechen angeklagt werden. Richter Carlos Horbach lehnte eine Twitter-Beschwerde gegen die Anfrage ab und gab dem Unternehmen zwei Tage, um die Informationen zu übermitteln.

„Twitter“ hat in den letzten Jahren mehrfach Anweisungen erhalten, Daten von seinen Konten in mehreren Ländern zu übermitteln. Horbach betonte, dass der börsennotierte Betreiber des Mikroblogging-Dienstes eine Geldstrafe von 50.000 Reais (12.345 Dollar) pro Tag erhält, bis die Auflage erfüllt wird.

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