In Lateinamerika stirbt alle drei Minuten eine Frau an Brustkrebs

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Diagnosen/Untersuchungen erfolgen in den Ländern Lateinamerikas oft zu spät und erhöhen die Morbidität und Mortalität (Foto: Prefeitura Municipal de Pirassununga)
Datum: 23. Oktober 2018
Uhrzeit: 13:40 Uhr
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Autor: Redaktion
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Wegen Brustkrebs stirbt in Lateinamerika alle drei Minuten eine Frau und die Diagnose für die häufigste Krebserkrankung der Frau ist in diesem Teil der Welt bis zu fünfmal höher als in anderen Regionen. „Wenn sich dieser Trend fortsetzt, wird es bis 2030 rund 5.200 zusätzliche Todesfälle in der Region geben. Mit einer rechtzeitigen zuverlässigen Diagnose und dem Zugang zur Behandlung könnten wir bis zu 19.000 Leben retten“, erklärt Dr. Felicia Marie Knaul, Mitarbeiterin bei der Internationalen Vereinigung gegen Krebs (UICC) und Präsidentin und Gründerin der Stiftung „Asociación Tómatelo a Pecho“.

Knaul betonte, dass „in Lateinamerika die Erkennung spät erfolgt“. Nach ihren Worten werden 73 Prozent der Fälle in den Phasen 2 oder 3 erkannt, während in Ländern wie den Vereinigten Staaten mehr als 70 Prozent bereits in den Phasen 0 bis 1 diagnostiziert werden. Diagnosen/Untersuchungen erfolgen in den Ländern Lateinamerikas oft zu spät und erhöhen die Morbidität und Mortalität. Deshalb muss eine Steigerung der Kultur der Prävention stattfinden.

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