UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte Michelle Bachelet in Bern

bachelet

Die ehemalige chilenische Präsidentin Bachelet, die ihr Amt als UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte Anfang September angetreten hatte, bedankte sich für die Unterstützung der Schweiz und erläuterte die Prioritäten ihres Büros (Foto: Archiv)
Datum: 04. Dezember 2018
Uhrzeit: 15:04 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Die UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet, ist am Dienstag, 4. Dezember 2018, mit einer Schweizer Delegation unter der Leitung von Bundespräsident Alain Berset in Bern zusammengekommen. Ziel des Treffens war ein vertiefter Austausch zur Zusammenarbeit zwischen dem Büro der Hochkommissarin in Genf und der Schweiz. An den Gesprächen nahmen auch Bundesrat Ignazio Cassis und Mitglieder der Aussenpolitischen Kommissionen der eidgenössischen Räte teil.

Als Gaststaat unterstützt die Schweiz sowohl das Hochkommissariat für Menschenrechte wie den UNO-Menschenrechtsrat substantiell und aktiv. Es sei zentral, dass die internationale Gemeinschaft den Menschenrechtspfeiler der UNO mit ausreichend politischen und finanziellen Mitteln ausstatte, erklärte Bundespräsident Berset.

Die ehemalige chilenische Präsidentin Bachelet, die ihr Amt als UNO-Hochkommissarin für Menschenrechte Anfang September angetreten hatte, bedankte sich für die Unterstützung der Schweiz und erläuterte die Prioritäten ihres Büros. Den Wunsch nach einer engen und systematischen Zusammenarbeit zwischen dem Hochkommissariat und den Mitgliedsstaaten betonten beide Seiten. Für die Schweiz ist das Büro der UNO-Hochkommissarin bei der Umsetzung ihrer Menschenrechtspolitik einer der wichtigsten Partner. Die Schweiz gehört zu den bedeutendsten Geberländern der 1993 etablierten Institution.

Der Bundespräsident unterstrich die Bedeutung einer starken UNO. Nur die Zusammenarbeit der Staaten ermögliche es, den globalen Herausforderungen zu begegnen. In diesem Zusammenhang wies Bundesrat Cassis darauf hin, dass die Schweiz sich für Reformprozesse engagiere, die das Ziel haben, die UNO zu stärken und deren Einfluss und Wirksamkeit zu verbessern. Insbesondere sicherte er den Reformen, die UNO-Generalsekretär António Guterres lanciert hat, die Unterstützung der Schweiz zu.

Ein wichtiger Teil des Austausches am Dienstag war Krisen und Konflikten gewidmet, die in unterschiedlichen Weltgegenden die Menschenrechte bedrohen. Zur Sprache kamen unter anderem die Tendenzen, den Raum für zivilgesellschaftliche Akteure und dadurch die Rechtsstaatlichkeit einzuschränken.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2018 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Für diese News wurde noch kein Kommentar abgegeben!

Achtung: Ich erkläre mich damit einverstanden, dass alle eingegebenen Daten und meine IP-Adresse nur zum Zweck der Spamvermeidung durch das Programm Akismet in den USA überprüft und gespeichert werden. Weitere Informationen zu Akismet und Widerrufsmöglichkeiten