Amtseinführung des Präsidenten von Brasilien: Diktator Maduro nicht erwünscht

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Am 20. Mai 2018 wurde Maduro in vorgezogenen Neuwahlen im Amt bestätigt. Diese Wahl wird von den meisten demokratischen Staaten der Welt, darunter den USA und den Staaten der Europäischen Union, nicht anerkannt (Foto: Archiv)
Datum: 17. Dezember 2018
Uhrzeit: 09:20 Uhr
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Autor: Redaktion
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Jair Messias Bolsonaro ist infolge seines Wahlsiegs im Oktober 2018 der designierte Staatspräsident Brasiliens. Am 1. Januar 2019 wird er als Nachfolger von Michel Temer dieses Amt antreten. Am Sonntag (16.) gab der künftige brasilianische Außenminister Ernesto Araújo bekannt, dass Staatsoberhäupter und hohe Regierungsvertreter aus aller Welt an den Feierlichkeiten in Brasília teilnehmen werden. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro wurde nach seinen Worten nicht eingeladen. Araújo forderte alle Länder der Welt dazu auf, die südamerikanische Nation zu befreien.

„Alle Länder der Welt sollten aufhören, ihn (Maduro) zu unterstützen und sich zusammenschließen, um Venezuela zu befreien“, so Araújo auf Twitter. Aus Respekt für das venezolanische Volk wird „der Diktator“ deshalb nicht an einer Feier der Demokratie teilnehmen. „Es gibt keinen Platz für Maduro bei einer Feier der Demokratie und des Sieges des brasilianischen Volkswillens“, bekräftigte der zukünftige Minister.

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