Möglicher Anschlag: Verhaftung eines islamischen Terroristen in Kolumbien

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Jair Messias Bolsonaro tritt sein Amt am 1. Januar 2019 an (Foto: Bolsonaro)
Datum: 23. Dezember 2018
Uhrzeit: 09:27 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die Verhaftung eines Irakers im kolumbianischen Melgar (Gemeinde im Departamento Tolima) hat einen regionalen Alarm für einen möglichen Terroranschlag in der Region ausgelöst. Nach Angaben der Behörden unterhält Ahmed Burhan Yahya Syala (51) unter dem Deckmantel eines Geschäftsmannes Kontakte zu Mitgliedern des Islamischen Staates (ISIS). Syala wurde in Abstimmung mit ausländischen Behörden vom Geheimdienst identifiziert und verhaftet. Der Dschihadist soll angeblich „einen Anschlag in Lateinamerika in den nächsten Tagen koordiniert und geplant“ haben.

„Wir haben festgestellt, dass Syala zusammen mit anderen fundamentalistischen Elementen an einem Angriff in einem großen Land in Südamerika gearbeitet hat“, so Beamte, die die Untersuchung geleitet haben. Obwohl es keine weiteren offiziellen Angaben gibt wird darüber spekuliert, dass zwischen Weihnachten und Neujahr – dem Tag, an dem Jair Messias Bolsonaro in Brasilien seine Präsidentschaft antritt – ein Anschlag stattfinden sollte. Alle Geheimdienste in der Region arbeiten zusammen und alarmierten ihre Anti-Terror-Abteilungen.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Tom

    der IS zieht seine Fäden über den Globus, hoffentlich verpennt Südamerika das Problem nicht wie die Europäer!

    • 1.1
      Peter Hager

      Südamerika hat diese Probleme mehr als „verpennt“. Venezuela und das Länderdreieck Brasilien-Uruguay-Argentinien gelten als „sicherer Hafen“ für radikale Islamisten unterschiedlicher Couleur und als Brutstätten des radikal islamistischen Terrorismus. In Venezuela haben wir mehrere Ausbildungslager. Und mittlerweile laufen sogar voll verschleierte „Ehefrauen“ von Islamistenführern in den Einkaufszentrum herum. Das hat es bislang nie gegeben. Auch haben wir in der Nähe eine sehr starke „palästinensische“ Gemeinde. Was diese potentiellen Terroristen, die ihre nicht existierende „Nation“ nicht einmal selbst erfunden haben – der Begriff „Palästinenser“ soll in Ost-berlin erfunden worden sein, noch unter Ulbricht – nach Venezuela treibt, werden wir noch früh genug erfahren. Vielleicht weckt das ein paar Leute in Südamerika auf…? Wahrscheinlich nicht.

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