Dammbruch in Brasilien: Bereits 58 Todesopfer bei Tragödie in Minas Gerais – Update

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Die Schlammlawine hat Großteile der Stadt Brumadinho, 60 Kilometer von Belo Horizonte (Hauptstadt von Minas Gerais), entfernt, überflutet (Fotos: Cuerpo de Bomberos / Divulgación)
Datum: 25. Januar 2019
Uhrzeit: 20:02 Uhr
Ressorts: Brasilien, Panorama
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Bei einem Dammbruch des Bergbauunternehmens Vale hat es am Freitag (25.) im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais (Südosten) mehrere Todesopfer gegeben. Die Schlammlawine hat Großteile der Kleinstadt Brumadinho, 60 Kilometer von Belo Horizonte (Hauptstadt von Minas Gerais) entfernt, überflutet. Vale gab in einer Erklärung bekannt, dass der Bruch eines Dammes des Abraumbeckens in einer Eisenerzmine an diesem Freitag am frühen Nachmittag (Ortszeit) stattfand und dass es „zu dieser Zeit absolute Priorität ist, das Leben von Angestellten und Bewohnern der Stadt zu schützen“. Das Dokument sagt nichts über die Ursachen des Vorfalls aus. Von der Feuerwehr verbreitete Bilder zeigen bedrohliche Schlammfluten, die sich auf große Vegetationsflächen zu bewegen. In einer TV-Reportage sind zahlreiche zerstörte Häuser zu sehen, bis zu zweihundert Personen werden vermisst.

Der Bruch eines Bergbaudamms von Vale und BHP-Billiton in Mariana, ein weiterer Ort in Minas Gerais, hat im Jahr 2015 mindestens 19 Menschen getötet. Der Unfall gilt als größte Umweltkatastrophe in Brasilien.

Update, 28. Februar

Nach Angaben der Behörden liegt die Zahl der Todesopfer bei „mindestens 58, 305 Personen werden vermisst und 192 wurden gerettet“.

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