Italien erkennt Guaidó nicht als Interimspräsident an

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EU-Parlament: Juan Guaidó ist der legitime Interimspräsident Venezuelas (Foto: Archiv)
Datum: 01. Februar 2019
Uhrzeit: 10:30 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Die italienische Regierung hat versichert, Juan Guaidó nicht als legitimen Interimspräsidenten Venezuelas anzuerkennen. Nach Angaben aus Rom würde dies gegen den Grundsatz der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten eines Landes verstoßen. Gleichzeitig hat die Regierung darum gebeten, den gleichen Fehler wie in Libyen zu vermeiden. „Italien erkennt Guaidó nicht an, weil wir absolut dagegen sind, dass eine Gruppe oder eine Gruppe von Drittländern die interne Politik eines anderen Landes bestimmen kann“, so der stellvertretende Außenminister Manlio Di Stefano am Donnerstag (31.) im Interview mit „Tv2000“.

Di Stefano hat auch ausdrücklich dazu aufgerufen, „den Fehler wie in Libyen zu vermeiden“. Nach seinen Worten wurde „der gleiche Fehler in Libyen begangen und wird heute von allen erkannt. Wir müssen verhindern, dass in Venezuela dasselbe passiert“.

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  1. 1
    Thor

    das sagen die Chinesen und Russen auch ständig und machen es trotzdem… schöner Treppenwitz der Italiener…

  2. 2
    Peter Hager

    Italien hat in Sachen Demokratie ja nun auch keine große Tradition, eher in Sachen Korruption, Verrat und mafiöser Strukturen.

  3. 3
    Carlos

    Wir Korruptis halten zusammen

  4. 4
    Mike

    Tja, Italien scheint nur eins vergessen zu haben!

    Das Juan Guaidó nach den venezuelanischen Gesetzten legitimer Interimspräsident ist.

  5. 5
    noesfacil

    Es ist doch wirklich völlig „wurscht“, was Italien in diesem Zusammenhang tut oder lässt. Gibts den gerade keine andere Sau, die man durch‘s Dorf treiben kann???

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