Sanktionswirkung Venezuela: Mehr als 500 Millionen Barrel Öl finden keine Käufer

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Die Petróleos de Venezuela S. A. ist die größte Erdölgesellschaft Lateinamerikas und Venezuelas größter Exporteur (Foto: Archiv
Datum: 28. Februar 2019
Uhrzeit: 10:25 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die Sanktionen der USA gegen die staatliche Erdölgesellschaft Petroleo de Venezuela (PDVSA) haben das Regime von Nicolás Maduro schwer getroffen. Öl gilt als Hauptfinanzierungsquelle des Regimes, aktuell befinden sich mehr als 500 Millionen Barrel Rohöl in Schiffen, die an der Küste des südamerikanischen Landes ankern und auf Käufer warten. Laut dem Informationsdienstleistungs-, Nachrichten- und Medienunternehmen „Bloomberg“ liegen in der Küstenzone 16 Schiffe mit Ladungen von PDVSA, Chevron Corp., Valero Energy Corp. und Rosneft Oil Co PJSC.

Viele Raffinerien und Handelshäuser sind bei der Durchführung ihrer Geschäfte auf das Finanzsystem der Vereinigten Staaten angewiesen. Dies führt dazu, dass PDVSA unabhängig von Ländern wie Indien und China ernsthafte Probleme hat, Käufer zu finden. Die in den USA ansässigen Firmen haben die Beendigung der Geschäftsbeziehungen mit der PDVSA zum 26. Februar angekündigt.

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    Peter Hager

    Auf diesen 16 Tankern liegen vermutlich insgesamt 300-400 Tonnen Kokain und Heroin herum, die nun mühsam auf anderen Wegen in die Verbraucherlänger verbracht werden müssen. Das schmälert die Einnahmen und ist auch der Reputation der Lieferanten nicht förderlich.

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