Lehrer der Humboldt-Schule sollen Venezuela verlassen

humboldt

Die Humboldtschule ist eine bikulturelle Begegnungsschule. An ihr werden ca. 800 Schüler unterrichtet. Ein Teil der Schüler wird zum Deutschen Abitur geführt. Sie ist eine von 140 Deutschen Auslandsschulen weltweit (Foto: colegiohumboldtcaracas)
Datum: 19. März 2019
Uhrzeit: 14:42 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Venezuela regiert das Chaos. Der Ausnahmezustand ist die Regel und der Zustand vollständiger Unordnung oder Verwirrung die Normalität. Das macht auch vor den Toren des „Colegio Humboldt“ nicht halt, der deutschen Auslandsschule in Caracas. Die Schulleitung hat die Bildungsgemeinschaft durch eine Erklärung darüber informiert, dass ein Großteil der Lehrkräfte Venezuela verlassen soll.

„In unserer Schule arbeiten derzeit sieben aus Deutschland entsandte und dreizehn von der Humboldt-Schule Caracas direkt angeworbene deutsche Lehrkräfte“, heißt es in dem Brief. Demnach wurde die Bildungseinrichtung vom deutschen Außenministerium darüber informiert, dass eine Ausreise nach Deutschland empfohlen wird. Nach mehreren Sitzungen wurde nun der Schluss gezogen, dass drei aus Deutschland entsandte Lehrer das Land sofort verlassen sollen. Alle direkt von der Einrichtung angestellten Deutschlehrer haben auch die Empfehlung, Venezuela so schnell wie möglich zu verlassen.

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  1. 1
    noesfacil

    Was für ein erwartbares, weiteres Trauerspiel.
    Bin da bis Ende der 1960 Jahre, nicht gerne (war extrem streng) aber zur Schule gegangen.
    Kann gut verstehen, warum die Deutschen Lehrer schleunigst das Land verlassen sollten.
    Insbesondere vor dem Hintergrund, wie die DBR und das AA den Journalisten Billy Six, aus auschl. politischen Motiven im Stich gelassen und sich höchst feige weggeduckt haben.
    Erinnert mich an den Käsemann Skandal, seinerzeit in Argentinien.
    noesfacil

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