Brasilien schließt Teilnahme an einer militärischen Intervention in Venezuela aus

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Die brasilianische Regierung betonte mehrfach, dass Juan Guaidó das verantwortliche/legitime Staatsoberhaupt des Nachbarlandes ist und die volle Unterstützung aus Brasília erhält (Foto:Archiv)
Datum: 27. März 2019
Uhrzeit: 12:47 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
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Während seines Besuchs in Washington hat Brasiliens Verteidigungsminister General Fernando Azevedo e Silva die Teilnahme seines Landes an einer militärischen Intervention in Venezuela ausgeschlossen. Präsident Jair Messias Bolsonaro hatte letzte Woche beim Gespräch mit seinem Amtskollegen Donald Trump eine zweideutige Antwort hinsichtlich dieser Maßnahme gegeben. „Es gibt einige Probleme mit Venezuela (…). Es ist/geht um die Frage der Strategie. Alles, was wir hier (privat) diskutieren, werden wir einhalten – aber einige Möglichkeiten werden nicht öffentlich bekannt geben“, teilte Bolsonaro vor rund einer Woche mit.

„Dies ist keine Hypothese, die wir in Betracht ziehen. Brasilien sucht eine friedliche und schnelle Lösung der Krise in Venezuela“, so der Minister am Dienstagabend (26.) Ortszeit vor Reportern, nachdem er sich mit seinem Amtskollegen Patrick Shanahan im Pentagon getroffen hatte.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Carlos

    Klare Sache, von den politischen Gründen mal ganz abgesehen, haben die Sambatänzer, wie die Venezolanos auch keine Pelotas in der Hose.

    • 1.1
      hp

      Die Frage die sich hier auch stellt, würdest du deine Besten Söhne für das hergeben. Welches diese sich selber eingebrockt haben.

      Zudem der Aufbau zusätzlich steinig ist, da mehrere Gesinnungen sowie Mafiamethoden man auch los werden müsste.

      • 1.1.1
        Peter Hager

        Die Formulierung verlockt zu der Antwort: „Meine besten Söhne nicht! Aber die anderen…?“ – Makabren Humor beiseite! Natürlich würde ich Amok laufen, wenn eines meiner Kinder als wehrpflichtiger Soldat gezwungen würde, in einem fremden Konflikt zu kämpfen und ggf. zu sterben. Dazu darf niemand gezwungen werden. Darum unterhalten heute die meisten Nationen professionelle Streitkräfte, in denen Wehrpflichtige nicht zu Kampfeinsätzen herangezogen werden. Wenn ein erwachsener Mensch, Mann oder Frau, sich freiwillig für den Soldatenberuf entscheidet, erwartet ihn oder sie zumeist ein friedliches, rundherum abgesichertes Leben, im Dienst der Sicherheit des eigenen Volkes und der verbündeter und befreundeter Völker. Doch entscheidet sich der Arbeitgeber (die eigene Regierung) für einen Kampfeinsatz im Ausland, so ist dem ohne Murren Folge zu leisten. Das ist essentieller Teil des Vertrages. Die Gefahr, dabei ums Leben zu kommen, wurde mit Berufswahl und Verpflichtung akzeptiert. Dies müßte auch ich als Vater akzeptieren, als den freien Willen eines erwachsenen Kindes.

        Allen Mitbürgern, die sich für den Soldatenberuf entschieden haben, um uns und anderen in der Not zu helfen und nach besten Kräften Leben zu schützen, bin ich zutiefst dankbar. Selbstredend gilt dies nicht für Soldaten mörderischer Diktaturen, denn diese sind der Grund, weshalb wir unsere Soldaten brauchen. Die Venezolaner bitten seit Jahren verzweifelt um die Hilfe von Berufssoldaten freier Nationen, denn Bestien aus dem In- und Ausland ermorden ihre Kinder seit 2 Jahrzehnten. Jeden Tag sterben mehr.

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