Chaos in Venezuela: Chavista-Kollektive unterdrücken die Proteste – Update

chav

Chavista-Kollektive unterdrücken die Proteste (Foto: (Twitter))
Datum: 01. April 2019
Uhrzeit: 13:12 Uhr
Leserecho: 3 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Wegen der anhaltenden Stromausfälle in Venezuela sind am vergangenen Wochenende Zehntausende Menschen auf die Straßen gegangen. In der Hauptstadt Caracas und anderen Städten gab es Ausschreitungen, regierungstreue bewaffnete Gruppen schossen in Anwesenheit der Nationalgarde auf die Demonstranten. Links-Diktator Nicolás Maduro will angesichts der massiven Stromausfälle 30 Tage lang den Strom rationieren – der in den letzten Jahren bereits regelmäßig und ohne langfristige Erfolge rationiert wird.

Angesichts der systembedingten Versorgungsengpässe wurde ebenfalls eine Verkürzung der Arbeitstage bekanntgegeben. In Unternehmen und Behörden endet der Arbeitstag demnach fortan um 14.00 Uhr Ortszeit, die Schulen bleiben weiterhin geschlossen. Die Stromausfälle in den letzten Tagen haben erneut mehrere Tote in den Krankenhäusern gefordert, das einst reichste Land Lateinamerikas versinkt im Chaos.

Update, 2. April

Die USA haben scharf auf die Angriffe der „Colectivos“ regiert. „“General Padrino López: Die illegalen bewaffneten Gruppen (Kollektive) wurden von Nicolás Maduro und Diosdado Cabello geschickt, um das venezolanische Volk zu erschießen und zu unterdrücken. Warum erlaubt die bolivarianische Armee es?“ schrieb Bolton auf Twitter. Angesichts der anhaltenden Stromausfälle hat das Regime den Energieminister gewechselt. Der Ingenieur Igor Gavidia León wird den pensionierten General Luis Motta Domínguez ersetzen, der seit August 2015 den Posten innehatte.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2019 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.
  1. 1
    alexandro

    wenn die Schulen geschlossen sind braucht Maduro nicht befürchten, das etwa 12 jährige gescheiter werden als er. Dann hat er für die Zukunft weiterhin willfährige Trottel die seine beschiessenen Anordnungen ausführen.Schade um das Land.

  2. 2
    miguel-ito

    Erinnert mich ein wenig an Kambodscha;‌Vernichte das Wissen, all die Lehrenden, und du hast eine kontrollierbare Herde!Jetzt soll Guaido die Immunität laut des, dem Regime implantierten, „Obersten Gerichtshofes“ entzogen werden! Mahlzeit! Und die UN sieht zu! Solange PNB‌ und GNB‌ noch Geld seitens des Miraflores bekommen wird sich auch nichts ändern! Da muss der Hebel angestzt werden! Guaido ist schon auf dem richtigen Weg, eine „Pauschal-Amnestie“ für Angehörige der PNB‌‌ /‌ GNB anzubieten! Ich hoffe für das Land und die Einwohner, dass diese Massnahme langsam greift!

  3. 3
    miguel-ito

    Erinnert mich ein wenig an Kambodscha! Eliminiere die „Wissenden“ und du hast nur noch eine eine Herde zu führen! Solange das GNB / PNB noch vom System bezahlt werden, wird sich nicht ändern!
    Guaido hat eine Generalamnestie vorgeschlagen; Ich hoffe für das Land und seine Leute, dass es zieht, irgendwann!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!