Festnahmen und Verletzte bei Protesten in Venezuela – Update

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Interimspräsident Juan Guaidó hatte für Samstag erneut zu Großdemonstrationen in Venezuela aufgerufen (Foto: Twitter/ Carla Reina Bocaranda / Betsaí Ekmeiro)
Datum: 06. April 2019
Uhrzeit: 19:15 Uhr
Leserecho: 5 Kommentare
Autor: Redaktion
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Im südamerikanischen Land Venezuela demonstrieren landesweit Zehntausende Menschen gegen das Regime und die permanenten Stromausfälle. Die Opposition kritisiert, dass die Abgeordneten Renzo Prieto und Nora Bracho während der Unterdrückung der Proteste in Maracaibo festgenommen wurden. Mindestens dreißig Personen wurden von Mitgliedern der bolivarianischen Nationalgarde (GNB) verletzt, darunter sieben Studenten. Mehrere Korrespondenten wurden zusammengeschlagen, ihre Ausrüstung zerstört.

Interimspräsident Juan Guaidó hatte für Samstag erneut zu Großdemonstrationen in Venezuela aufgerufen. Die „Operation Freiheit“ soll das ganze Land erfassen und Guaidó schlussendlich in den Präsidentenpalast bringen.

Update, 7. April

Guaidó forderte für den kommenden Mittwoch (10.) eine weitere Mobilisierung in Venezuela: „Wir bleiben auf der Straße, bis wir die Freiheit erreichen“.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Bono

    Ja wenn nicht jetzt, dann nie!

    • 1.1
      Peter Hager

      ¡Con mucho gusto! Nur, an dem Punkt waren wir schon öfter…

      • 1.1.1
        Bono

        Geht vielleicht wirklich nicht ohne Krieg. Traurig

      • 1.1.2
        Peter Hager

        Selbst wenn man den Maduro Clan, die Russen und alle anderen Störenfriede mal wegdenkt, die rund sechzigjährige Erfahrung mit dem Castro-Clan zeigt, mit den „revolutionären“ Kubanern hat es noch niemals einen konstruktiven Dialog gegeben und es wird niemals einen geben. Die gehen konsequent über jede Leiche, einschliesslich derer ihres eigenen Volkes. Dagegen hilft nur ein unangekündigter bewaffneter Angriff mit überlegenen Kräften. Jeder andere Standpunkt wäre illusorisch oder Propaganda von RT.

      • 1.1.3
        noesfacil

        […]die rund sechzigjährige Erfahrung mit dem Castro-Clan zeigt, mit den „revolutionären“ Kubanern hat es noch niemals einen konstruktiven Dialog gegeben und es wird niemals einen geben.

        Stimmt! und das Gleiche trifft auch auf die Maduro- Marionette und deren Helfershelfer zu. Weder die Castro´s, nebst deren Clique, noch die Maduro´s, nebst Clique werden sich jemals freiwillig von der „Macht“ und den reichhaltig gefüllten Einkommenstöpfen verabschieden,…. warum sollte sie auch???
        Bzw. anders herum, welcher von den ebenso verachtenswerten „westlich- kapitalistisch“ orientierten sog. „Machthabern“ und damit meine ich nicht nur die, welche gerade Kraft sog. „freier Wahlen“ regieren, nein, ich meine auch insbesondere die internationale Finanzmafia und sog. Hochfinanz, verabschiedet sich freiwillig von der Macht und den reichhaltig gefüllten Einkommenstöpfen???
        Und auch diese Protagonisten gehen genau so, wie z.B. „die Kubaner“ konsequent und rücksichtslos über jede erdenkliche Leiche.
        Wer soll hier umangekündigt und mit überlegenen Kräften, bewaffnet und auf welcher rechtlichen oder gar (noch besser) moralischen Grundlage angreifen???
        Ist ist ziemlich hoffnungslos und es bleibt ziemlich hoffnungslos.
        noesfacil

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