Interimspräsident Guaidó fordert Abzug der russischen Truppen

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Venezuelas Übergangspräsident Juan Guaidó (Foto: Guaidó)
Datum: 14. April 2019
Uhrzeit: 16:15 Uhr
Leserecho: 2 Kommentare
Autor: Redaktion
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Venezuelas Übergangspräsident Juan Guaidó hat am Samstag (13.) die Anwesenheit russischer Truppen in Venezuela scharf kritisiert und als unberechtigt/nicht autorisiert bezeichnet. In einem Interview mit der argentinischen Zeitung „Clarin“ forderte er die ausländischen Militärs dazu auf, das südamerikanische Land zu verlassen. Nach seinen Worten gibt es in Venezuela eine „illegitime militärische Intervention“ von „russischen und kubanischen“ Truppen, die von Maduro zugelassen wurde. Darüber hinaus stellte der Oppositionsführer klar, dass „einzig das vom Volk gewählte Parlament eine Mission und eine ausländische Intervention genehmigen kann“.

Erneut schloss er eine militärische Intervention in seinem Heimatland aus. Er versprach, dass die zukünftige Übergangsregierung auf eine „über den Markt regulierende Wirtschaft“ setzen und aus „Offenheit für Investitionen und soziale Gerechtigkeit bestehen wird“.

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Kommentarbereich

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  1. 1
    Peter Hager

    So langsam trifft Guaidó die richtigen Töne, wenn auch deren Deutlichkeit manchmal zu wünschen übrig läßt: Eine „Illegitime militärische Intervention“ ist KRIEG! Nichts anderes! Diesen Krieg haben Kuba und Russland ohne Kriegserklärung begonnen, also mit der gleichen feigen und infamen Hintertücke, wie seinerzeit die Japaner mit dem Überfall auf Pearl Harbour. Nur daß in Venezuela bislang ein Vielfaches an Menschenleben, Verstümmelten, Gefolterten, Verschwundenen und schwer Traumatisierten zu beklagen ist, als in Pearl Harbour.

    • 1.1
      noesfacil

      Also, den augenblicklichen Zustand in Venezuela, welcher überwiegend von PSUV- und Chavisten- Venezolanern herbeigeführt und viel zu lange aus teilw. rein opportunistischen Gründen toleriert (ich werde diesen Zustand hiermit ausdrücklich nicht gutheißen!) wurde mit dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbour am 07.12.1941 vergleichen zu wollen, ist an absurder Geschichts- Klitterung wohl nur noch schwer zu überbieten.
      Aber das wissen Sie ja selber auch ganz genau, Herr Hager oder auch alias M. Bauer.
      Was soll das?
      noesfacil

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