Reise zum Zuckerhut

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Der Zuckerhut in Rio de Janeiro ist eine beliebte Touristenattraktion (Foto: Dietmar Lang / IAP Photo)
Datum: 27. April 2019
Uhrzeit: 14:53 Uhr
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Autor: Redaktion
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Wenn man an Südamerika denkt, kommt einem oft als erstes die Copacabana und somit Brasilien in den Sinn – kein Wunder, denn schließlich handelt es sich hierbei um den bevölkerungsreichsten sowie flächenmäßig größten Staat des Kontinents. Brasilien nimmt sage und schreibe über 40 Prozent der Fläche Südamerikas ein und für weit über 200 Mio. Menschen ist Brasilien die Heimat.

Wer wegen des Glücksspiels nach Brasilien reisen möchte, kann sich den langen Flug sparen, denn zumindest Casinos sind seit 1940 im Land verboten. Stattdessen florieren Onlinewetten, in die man z. B. mit einem Mobilebet Gutscheincode besonders gut starten kann. Hauptgrund für eine Reise ist da schon eher der Karneval in Rio, der wohl die Hauptattraktionen des Landes ist. Der bunte Umzug der Sambaschulen gehört zu den größten der Welt und lockt Jahr für Jahr tausende Besucher an. Nach der Party laden dann die Strände von Copacabana und Ipanema zum Ausruhen ein – oder für sportliche Aktivitäten. Im Sand hat hier immerhin schon so mancher zukünftiger brasilianischer Fußballstar das Kicken gelernt.

Ansonsten ist Brasilien landschaftlich im Norden rund um den Amazonas durch Regenwälder und im Süden durch Hochebenen und Gebirge geprägt. Von Chile und Ecuador einmal abgesehen existieren zu allen anderen Staaten des Kontinents Landesgrenzen. Die wichtigste Lebensader Brasiliens ist der bereits erwähnte Amazonas, der größte See und zeitgleich die zweitgrößte Lagune Südamerikas ist der Lagoa dos Patos im äußersten Süden des Landes in der Nähe von Porto Alegre und der Pico da Neblina im gleichnamigen Nationalpark ist mit seinen 2.994 Metern der höchste Berg des Staates.

Historisch betrachtet hat Brasilien eine lange Geschichte hinter sich, die ersten menschlichen Siedlungen von Paläoindianern reichen Jahrtausende zurück und die ältesten Funde sind teils bis zu 12.000 Jahre alt. Nach der Entdeckung Südamerikas durch Christoph Kolumbus im Jahr 1492 wurde das spätere Brasilien wenig später zu einer portugiesischen Kolonie, die in dieser Form bis zum Jahr 1822 Bestand hatte.

Trotz Karneval und Zuckerhut spielt der Tourismus in Brasilien keine all zu große Rolle und so stammen nicht einmal ein Prozent des Bruttosozialprodukts aus Geschäften mit Urlaubern. Der Großteil der jährlich etwa 4,8 Mio. Besucher ist dann auch hauptsächlich in Rio de Janeiro sowie der auf dem Reißbrett entworfenen Hauptstadt Brasilia zu finden. Sehenswürdigkeiten sind ansonsten das Amazonasbecken, die Wasserfälle von Iguazu sowie die ruhigen Strände im Nordosten des Landes. Die Gründe für die relativ kleine Anzahl an Urlaubern liegt auf der Hand: das Land ist riesig, die Sehenswürdigkeiten weit verstreut. Hinzu kommen eine eher schlechte Infrastruktur sowie teure Inlandsflüge, die jedoch aufgrund der großen Entfernungen unumgänglich sind, wenn man Brasilien komplett entdecken möchte.

So verwundert es dann auch nicht, wenn Touristen hauptsächlich in Rio verweilen. Interessierte Besucher finden hier u. a. das Teatro Municipal in einem wunderschönen Gebäude, in dem Orchester und Oper der Stadt am Zuckerhut untergebracht sind. Interessante Museen sind ferner das Museu Paço Imperial, das Museu do Indio oder das Museu Chácara do Céu, in dem Werke von Pablo Picasso zu finden sind.

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