Außenminister Maas reist nach Brasilien, Kolumbien und Mexiko

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In Brasilien wird Außenminister Maas den Startschuss für ein neues Netzwerk zur Stärkung von Frauenrechten geben und bilaterale Gespräche mit Außenminister Araújo und Präsident Bolsonaro führen (Foto: Archiv)
Datum: 29. April 2019
Uhrzeit: 13:28 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
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Außenminister Maas begibt sich auf eine Tour durch mehrere Länder Lateinamerikas. Die Reise bildet den Auftakt für eine neue Lateinamerika-Initiative. Eine Konferenz am 28.05.2019 in Berlin unter Teilnahme zahlreicher lateinamerikanischer Außenminister wird den Ausgangspunkt für einen neuen außenpolitischen Schwerpunkt bilden. Um das gemeinsame Wertefundament zu stärken hat die Initiative eine starke zivilgesellschaftliche Komponente.

In Brasilien wird Außenminister Maas den Startschuss für ein neues Netzwerk zur Stärkung von Frauenrechten geben und bilaterale Gespräche mit Außenminister Araújo und Präsident Bolsonaro führen.

In Kolumbien steht das gemeinsame Engagement für Frieden und Stabilität im Vordergrund. Außenminister Maas wird mit Vertretern der venezolanischen Opposition zusammentreffen und ein Camp zur Reintegration ehemaliger FARC-Kämpfer besuchen. Zudem stehen bilaterale Gespräche mit Präsident Duque und Außenminister Trujillo auf dem Programm.

In Mexiko wird Außenminister Maas in bilateralen Gesprächen mit seinem Amtskollegen Ebrard beraten, wie die gute Zusammenarbeit in Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Politik, Entwicklung und Umwelt noch weiter vertieft werden kann.

Vor seiner Reise erklärte Außenminister Heiko Maas am Sonntag (28.)

Auf der ganzen Welt erleben wir, dass Werte wie Demokratie, Freiheit und Vielfalt unter Druck geraten. Kooperation, freier Handel und die Achtung des Völkerrechts sind nicht mehr selbstverständlich. Wenn wir einen Roll-Back von Populisten und Autoritären aufhalten wollen, brauchen wir mehr Verbündete. Lateinamerika ist zu lange aus unserem Blick geraten. Wir können es uns nicht leisten, Alliierte im Einsatz für eine faire Weltordnung zu verlieren. In den Gremien der Vereinten Nationen brauchen wir Stimmen für Menschrechte und Multilateralismus.

Lateinamerika ist eine der am stärksten demokratisierten Regionen der Welt. Mit vielen Staaten teilen wir ein wichtiges Fundament gemeinsamer Werte. Wir ergreifen darum die Initiative, um unsere Beziehungen neu zu beleben und anzukurbeln. Es geht darum, unsere Partnerschaften fester und unsere Kooperation effektiver zu machen. Wir wollen auf der Weltbühne zusammen für Demokratie, Menschenrechte und faire Regeln einstehen. Wir wollen dazu beitragen, dass unser geteiltes Wertefundament weiter wächst.

Starke Allianzen in Lateinamerika werden in der Welt von morgen noch viel wertvoller sein, als es sich die meisten heute vorzustellen vermögen. Wir sind nicht die einzigen, die das erkannt haben.

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