„Copa América 2019“: Einreiseverbot für gewalttätige „Fans“ – Update

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Die 45. Ausspielung der südamerikanischen Kontinentalmeisterschaft im Fußball findet in diesem Jahr nach 1919, 1922, 1949 und 1989 zum fünften Mal in Brasilien statt (Foto: Fernando Frazão / Agência Brasil)
Datum: 13. Mai 2019
Uhrzeit: 15:32 Uhr
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Autor: Redaktion
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Die „Copa América“ ist ein kontinentales Turnier für Fußball-Nationalmannschaften zur Ermittlung des Südamerikameisters im Fußball. Die 45. Ausspielung der südamerikanischen Kontinentalmeisterschaft im Fußball findet in diesem Jahr nach 1919, 1922, 1949 und 1989 zum fünften Mal in Brasilien statt (14. Juni bis 7. Juli). Titelverteidiger ist Chile, das sowohl die Austragung 2015 als auch die Sonderausgabe 2016 gewann. Laut einer am Montag (13.) im Amtsblatt veröffentlichten Mitteilung dürfen ausländische Fans, die an Gewalttaten beteiligt sind, nicht in Brasilien einreisen.

Der Beschluss beinhaltet eine Verordnung des Justizministeriums und des Ministeriums für öffentliche Sicherheit. Dem Dokument zufolge werden Beamte der Grenzkontrollbehörden und Migrationsüberwachung in Häfen, internationalen Flughäfen und Überwachungsstellen für Landmigration angewiesen, die Einreise von Personen zu verhindern, die in den Migrationskontrollsystemen als „Täter“ aufgenommen wurden und in Gewalt im Stadion verwickelt sind.

Um die Sicherheit in den Stadien weiter zu erhöhen, wird die südamerikanische Fußball-Konföderation (CONMEBOL) ein Gesichtserkennungssystem verwenden, um Fans in den Stadien, in denen der Wettbewerb ausgetragen wird, zu identifizieren. Ebenfalls werden mehr als 10.000 private Sicherheitsagenten für die Polizeiarbeit innerhalb der Stadien einsgestellt.

Die „Copa América Brasil 2019“ findet an fünf Austragungsorten statt: Belo Horizonte, Porto Alegre, Rio de Janeiro, Salvador und São Paulo. Zwölf Mannschaften nehmen teil, davon zehn aus Südamerika: Brasilien, Argentinien, Bolivien, Chile, Kolumbien, Ecuador, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela. Gäste: Katar (WM-Gastgeber von 2022) und Japan.

Update, 17. Mai

Brasilien hat die Nominierung bekanntgegeben:

Tor: Alisson (Liverpool), Ederson (Manchester City) und Cássio (Corinthians).

Defensive: Thiago Silva, Marquinhos und Dani Alves (PSG), Fágner (Corinthians), Filipe Luis (Atlético Madrid), Alex Sandro (Juventus), Miranda (Inter) und Éder Militão (Oporto).

Mittelfeld: Casemiro (Real Madrid), Fernandinho (Manchester City), Allan (Nápoles), Lucas Paquetá (Milan), Philippe Coutinho und Arthur (Barcelona).

Angriff: Neymar (PSG), Richarlison (Everton), Roberto Firmino (Liverpool), Gabriel Jesus (Manchester City), David Neres (Ajax) und Everton (Gremio).

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