Peru: Drei Soldaten sterben bei Konfrontation mit kommunistischer Terrororganisation

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Massengrab mit über 800 Leichen, die von der terroristischen maoistischen Gruppierung „Sendero Luminoso“ verscharrt wurden (Foto: GoV)
Datum: 26. Juni 2019
Uhrzeit: 15:16 Uhr
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Autor: Redaktion
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Bei einer Konfrontation mit der Terrororganisation „Sendero Luminoso“ sind am Dienstag (25.) drei peruanische Soldaten gestorben. Die Kommunistische Partei Perus – auf dem Leuchtenden Pfad José Carlos Mariáteguis (Partido Comunista del Perú – por el Sendero Luminoso de José Carlos Mariátegui) ist eine marxistisch-leninistische und maoistische Partei und Guerillaorganisation im südamerikanischen Land Peru. Die Guerillaaktivitäten der Gruppe lösten über zehn Jahre andauernde bürgerkriegsähnliche Konflikte in Peru aus, die fast 70.000 Menschen das Leben kosteten, darunter mehrheitlich Angehörige der quechuasprachigen Landbevölkerung.

Nach Angaben der Behörden waren die Soldaten im Rahmen einer Aufklärungs- und Bekämpfungs-Operation in der Nähe des Stadtzentrums Manantial Valle (Dschungelregion Junin) unterwegs und wurden von der Terrororganisation angegriffen. Das Tal der Apurimac Flüsse Ene und Mantaro (VRAEM) ist ein großes gebirgiges Dschungelgebiet im Zentrum und Süden des Landes. Überreste der „Sendero Luminoso“ halten sich in diesem Gebiet auf und kontrollieren den Drogenhandel.

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