Klimawandel: Die Welt leidet unter extremen Wetterereignissen

keinwasser

Die schlimmste Dürre seit zwanzig Jahren hat im vergangenen Jahr das Wachstum der argentinischen Wirtschaft beeinträchtigt (Foto: Latinapress)
Datum: 01. Juli 2019
Uhrzeit: 07:28 Uhr
Leserecho: 0 Kommentare
Autor: Redaktion
Autor folgen:
Sprachkurs Spanisch (Südamerika)

Eine Hitzewelle beschädigt Straßen in Deutschland und Indien, tötet acht Menschen in Spanien und verbrennt Bäume in Dubai. Andererseits friert Guadalajara (westmexikanischer Bundesstaat Jalisco) mitten im Sommer nach einem „außergewöhnlichen Hagelsurm“ regelrecht ein, Hitze-Nässe-Kälte-Kapriolen legen die Infrastruktur lahm. Der Klimawandel sorgte in den letzten Tagen für alarmierende Nachrichten: Die Gletscher des Himalaya schmelzen laut Studien der Columbia University alarmierend schnell, eine rekordverdächtige Hitzewelle an der US-Pazifikküste verursachte möglicherweise den größten Muscheltod seit mindestens fünfzehn Jahren am Bodega Head, einer rund 64 Kilometer nordwestlich von San Francisco gelegene Landspitze. Tausende tote Weichtiere liegen mit geöffneten Schalen zwischen den Felsen, ihr Inneres wurde im 38 Grad warmen Wasser „gut gekocht“ (Ebbe).

Das wäre nicht mehr als ein einfacher Vorfall, wenn den Wissenschaftlern nicht auch Berichte über ähnliche Fälle an mehreren Stränden entlang der etwa 220 Kilometer langen Küste vorliegen würden. Experten bekräftigen, dass der Klimawandel das Küstenökosystem beeinträchtigt, da die Muscheln den Bäumen eines Waldes gleichwertig sind. „Diese Ereignisse werden definitiv immer häufiger und haben schwerwiegende Folgen“, bekräftigt Jackie Sones, Forschungskoordinatorin am Bodega Marine Laboratory.

P.S.: Sind Sie bei Facebook? Dann werden Sie jetzt Fan von agência latinapress! Oder abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und lassen sich täglich aktuell per Email informieren!

© 2009 - 2020 agência latinapress News & Media. Alle Rechte vorbehalten. Sämtliche Inhalte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Vervielfältigung und Verbreitung nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung von IAP gestattet. Namentlich gekennzeichnete Artikel und Leser- berichte geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Für Einsendungen und Rückmeldungen bitte das Kontaktformular verwenden.

Dies könnte Sie auch interessieren

Kommentarbereich

Hinweis: Dieser Kommentarbereich ist moderiert. Leser haben hier die Möglichkeit, Ihre Meinung zum entsprechenden Artikel abzugeben. Dieser Bereich ist nicht dafür gedacht, andere Personen zu beschimpfen oder zu beleidigen, seiner Wut Ausdruck zu verleihen oder ausschliesslich Links zu Videos, Sozialen Netzwerken und anderen Nachrichtenquellen zu posten. In solchen Fällen behalten wir uns das Recht vor, den Kommentar zu moderieren, zu löschen oder ggf. erst gar nicht zu veröffentlichen.

Leider kein Kommentar vorhanden!

Diese News ist älter als 14 Tage und kann nicht mehr kommentiert werden!