Dominikanische Republik: Touristen-Todesfälle lassen Stornierungen ansteigen – Update

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Die Dominikanische Republik ist ein beliebtes Reiseziel unter Deutschen (Foto: Latinapress)
Datum: 04. Juli 2019
Uhrzeit: 11:00 Uhr
Leserecho: 1 Kommentar
Autor: Redaktion
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Die Dominikanische Republik ist ein beliebtes Reiseziel unter Deutschen, vor allem aber auch bei US-Amerikanern, für die die Karibik-Insel sehr schnell zu erreichen ist. Dort herrscht Aufregung: In den vergangenen Monaten sind mindestens zwölf US-amerikanische Touristen unter mysteriösen Umständen gestorben. Dies hat dazu geführt, dass die Tourismusindustrie, eine Säule der Wirtschaft, in eine Krise geraten ist. Nach Angaben des Reiseanalyse-Unternehmens „Forward Keys“ sind die Urlaubsbuchungen auf der Insel zwischen dem 1. und 19. Juni um 74,3 Prozent zurückgegangen, während die Buchungen auf den Bahamas in diesem Zeitraum um 44,5 Prozent gestiegen sind.

„Die Todesfälle haben nicht nur zu einer Verlangsamung neuer Buchungen geführt, sondern auch zu einem Anstieg der Stornierungen. Im Zeitraum vom 1. bis 19. Juni stiegen die Stornierungen von US-Buchungen in die Dominikanische Republik für Reisen zu einem späteren Zeitpunkt um 51,2 Prozent. Am Tag nach dem Tod von Leyla Cox am 11. Juni lagen die Stornierungen bei über 70 Prozent“, schrieb Olivier Ponti, Vize-Präsident bei „Forward Keys“ in einem Bericht an „The Nassau Guardian“.

„Während die Buchungen für die Dominikanische Republik ins Stocken gerieten, stiegen die Buchungen für einige andere karibische Inseln. Jamaika, die Bahamas und Aruba veranschaulichen das Muster: Im Zeitraum vom 1. April bis 31. Mai sanken die Buchungen um 8,4 Prozent, um sieben und um 3,5 Prozent. Vom 1. bis 19. Juni stiegen sie jedoch um 26, 44,5 und 31,3 Prozent“.

Update, 16. Juli

Das US-Außenministerium hat den Tod eines weiteren US-Bürgers während seines Urlaubs in der Dominikanischen Republik bestätigt. Damit steigt die Zahl der unter mysteriösen Umständen gestorbenen US-Touristen auf dreizehn an. Der 31-jährige Tracy Jerome Jester Jr. starb bereits im März letzten Jahres. Er hat zusammen mit seiner Schwester Urlaub gemacht und soll nach Angaben seiner Mutter ein Soda-Getränk zu sich genommen haben, das „nicht gut schmeckte“. Kurz darauf brach er demnach zusammen, spuckte Blut und verstarb.

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  1. 1
    miguel-ito

    Wen wundert es! Die „gringos“ glauben mittlerweile, dass ihnen alles gehört und verhalten sich entsprechend! Ich denke, dass die Europäer, insbesondere die Deutschen etwas anders ticken“!
    Es gab mal ein Sprichwort (Kurzfassung) >>Ruf / Wald “ Echo! Komisch funktioniert normalerweise weltweit!

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